BF21-1 Episches Theater und der Gestus des Zeigens


Im Mittelpunkt der Intensivwoche steht die Arbeit mit Bertolt Brecht und seinem epischen Theater. Die Ordnung der Welt nicht als gegeben hinzunehmen, sondern als veränderbar zu begreifen und darzustellen, ist einer der Grundgedanken, die Brecht insbesondere in den Lehrstücken verfolgte. Aus diesem Anspruch heraus lassen sich sowohl die Abkehr von der dramatischen Affirmation, der Figuren-Psychologie und der theatralen Illusion ableiten, als auch einige ästhetische Mittel, die mit dem epischen Theater verbunden werden, wie z.B. der soziale Gestus, die Typisierung, der V-Effekt.

In der Intensivwoche werden wir versuchen ein Stück von Brecht mit Mitteln des epischen Theaters auf die Bühne zu bringen. Gleichzeitig wollen wir hinterfragen, wie Brechts Theorien weiterwirken und wie man heutzutage mit der Forderung umgehen kann ein Theater zu schaffen, das aktiviert und irritiert.

Bitte beachte: am 26.04.von 19.00 – 21.00  finden bereits 2 Präsentationen statt; alle weiteren am 27.04. von 10:00 – 16:30


unter der Leitung von Isabelle Stolzenburg
Wann? 11.04.2023 - 15.04.2023 Di.-Do. 10:00 - 17:00, Fr. 10:00-21:00 Uhr, Sa. 10:00-16:30 Uhr