Im Januar 2024 veranstalten drei angehende Theaterpädagoginnen der Theaterwerkstatt Heidelberg in Zusammenarbeit mit INTER-ACTIONS ein Einführungsworkshop für ein interaktives Tanztheaterprojekt.
Aylar Riazi, Felicitas Menges und Massalé Sankhon von Grumbkow möchten im Rahmen ihrer theaterpädagogischen Ausbildung einen Workshop für Frauen* ins Leben rufen, um ein künstlerisches, theatralisches und tänzerisches Stück zu erarbeiten.
Es handelt sich um ein Frauenprojekt, dessen Ziel es ist, auf der Bühne eine kollektive und solidarische Identität zu schmieden, indem sie die verschiedenen Rollen der Frau in der Gesellschaft thematisiert und ihre vielfältigen Facetten erkundet.
Die beiden Schnupperworkshops im Januar dienen dazu, die Teilnehmerinnen* für das Projekt zu sensibilisieren, während der gesamte Workshop von April bis Juli 2024 stattfinden wird.
Die Sessions werden in den Räumen des INTER-ACTIONS-Studios in der Kurfürsten-Anlage 58 in Heidelberg stattfinden.
Die Teilnahme am Workshop erfordert keine Vorkenntnisse, da das Ziel der Organisatorinnen darin besteht, gemeinsam ein einzigartiges und universelles Projekt zu verwirklichen.
Schnupperworkshops 15., und 29. Januar 19-21 Uhr
Danach startet unser 3-Monats-Projekt ab April:
Wöchentliche Proben: Ab Montags 8. April 2024 19-21 Uhr
Intensivtage: 27. oder 28. April, 6. und 13. Juli
Aufführungen: 18. und 20. Juli 2024
Für weitere Informationen eine E-Mail schreiben an Aylar Riazi: aylariazi91@gmail.com



In diesem Workshop werden Imagination und Verkörperung aus der Schauspielmethode Michael Tschechows mit dem Szenischen Spiel nach Ingo Scheller verbunden. Ausgehend vom Handwerkszeug der Schauspielkunst entsteht ein Dialog zwischen Innen- und Außenwelt sowie zwischen Selbst- und Fremdwahrnehmung. Die gemachten Erfahrungen werden im Sinne des kunstanalogen Coachings reflektiert und kontextualisiert. Das szenische Spiel dient dabei als körperlich-imaginativer Erfahrungsraum und als Methode der Supervision, in dem persönliche Erfahrungen durch Verkörperung, Imagination und spontane Spielsituationen erforscht und reflektiert werden.
Standbildarbeit und szenische Rekonstruktion verdichten innere oder erinnerte Situationen zu Spielszenen, die weniger der Darstellung als vielmehr der Erkundung von Probehandeln dienen. Das Erlebte wird anschließend achtsam, dialogisch und nicht wertend sprachlich vertieft.
Die imaginativ-körperbezogenen Methoden Michael Tschechows ermöglichen es, atmosphärische Bilder körperlich und emotional sichtbar zu machen und diese künstlerisch-kreativ zu reflektieren. Durch innere Monologe sowie die Wiederholung oder Variation von Szenen können sich Perspektiven, Wahrnehmungen und Haltungen verändern. Die Integration von Übungen aus den „Werkgeheimnissen der Schauspielkunst“, psychologischen Gesten, Imagination, Verkörperung und inneren Figurenbildern erweitert das Handlungsspektrum kunstanalogen Coachings.
Widmung_Werkgeheimnisse_Tschechow_Schüler_Hatfield_Schmidt
Kartenreservierung siehe weiter oben!
Zu den Aufführungen (Klick hier...)
und im Einzelnen:
Fragment
fort - Nachtzug nach anderswo
What's next
Offene Probe Junges Theater EINS
1 Ticket, 2 Shows - Lebende Kunst Ü60 & TP24
Zu den kostenfreien Workshops:
Improvisation - spontan - wild - unvorhersehbar
Schreibwerkstatt - Geschichten entstehen lassen
Objekttheater - Wenn Dinge zum Leben erwachen
Tanztheater - Improvisation in Bewegung
Erzähltheater - Geschichten werden lebendig
Party zum Abschluss des Festivals - Infos demnächst!
Wir möchten uns bei allen Wochengruppenleiter*innen, den Teilnehmenden der Spielclubs, sowie bei unserer Vollzeitausbildung für die tatkräftige Unterstützung bedanken. Wir sind stolz, ein solches Format für Menschen aller Altersklassen aus Heidelberg und Umgebung etablieren zu können.
Bitte beachte, dass wir nur über eingeschränkte Parkmöglichkeiten in der Klingenteichstraße verfügen. Hinweise über Parkmöglichkeiten findest Du hier: Parkmöglichkeiten_TWHD
Leider ist der Theatersaal im 1. Stock nicht barrierefrei über eine Treppe erreichbar!
Hier die Bilder vom letzten Jahr 2024:
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