Gelungene, improvisierte Szenen faszinieren nicht deshalb so sehr, weil auf der Bühne witzige Situationen entstehen, sondern weil die entstandene Komik einen wahrhaftigen Kern enthält. Die Prinzipien des Improvisationstheaters zielen daher auf Präsenz, Akzeptanz, genaues Zuhören sowie wahrhaftiges Reagieren ab und bilden so den Boden für ein vertrauensvolles Miteinander in kreativen Prozessen sowie die Grundlage für Improvisationsfähigkeit und Teamfähigkeit in Alltag und Berufsleben. Der Workshop bietet eine Einführung in die Prinzipien des modernen Improvisationstheaters und vermittelt Teilnehmenden die Fähigkeit, spontane, wahrhaftige Improvisation zu lehren sowie Fehler als Entwicklungspotential zu erkennen und zu nutzen. Darüber hinaus werden Reflektions- und Feedbackmethoden vermittelt, die das entspannte Miteinander in kreativen Kontexten fördern und so auch für eine bessere Zusammenarbeit auf und neben der Bühne sorgen.
Anka Rupp ist freischaffende Theaterpädagogin, Improvisationsschauspielerin und Grafikdesignerin. Seit vielen Jahren spielt sie mit großer Begeisterung Improvisationstheater und setzt dabei besonders auf Offenheit, kreative Freiheit und wahrhaftige, tiefgehende Szenen, inspiriert von der Sanford-Meisner-Technik. Ihr Ziel ist die Vermittlung von Fähigkeiten der wahrhaftigen Darstellung und offenen Kommunikation zur Verbesserung von künstlerischer Kollaboration.



Dr. phil. Miriam Stein
ist Psychologische Psychotherapeutin (KVT), Supervisorin, Selbsterfahrungsleiterin und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Psychologischen Institut der Universität Heidelberg. Sie setzt die Angewandte Improvisation seit 2014 in der Weiterbildung von Psychotherapeut*innen und Ärzt*innen sowie in der ambulanten psychotherapeutischen Behandlung ein. Neben der Angewandten Improvisation beschäftigt sie sich mit der therapeutischen Beziehungsgestaltung, dem Coaching und der Entwicklung und Implementierung von E-Mental-Health Systemen.
Prof. Dr. med. Knut Schnell
Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie (TP), Leiter der Arbeitsgruppe Translationale Psychotherapieforschung an der Universitätsmedizin Göttingen und CBASP-Therapeut und -Trainer. Mithilfe der funktionellen Bildgebung hat er u.a. die neuronalen Grundlagen sozialer Kognition untersucht. Seit 2013 setzt er die Angewandte Improvisation in der stationären Behandlung von Patient*innen und der psychotherapeutischen Weiterbildung ein.
Dr. phil. Miriam Stein, Psychologische Psychotherapeutin, und Prof. Dr. med. Knut Schnell, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, nutzen seit vielen Jahren die Angewandte Improvisation im ambulanten und stationären Therapie sowie in der klinischen Aus- und Weiterbildung und haben zu diesem Thema ein Manual sowie einen aktuellen CME Artikel veröffentlicht
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