Ob freischaffend oder angestellt, im theaterpädagogischen Kontext werden Förderanträge gestellt. Von der Projektidee bis hin zum Abschluss des Projekts werden Antragsteller*innen begleitet von verschiedenen formalen Anforderungen und Absprachen mit Partner*innen. Wir verfolgen anhand anschaulicher Beispiele den Weg von der Auswahl der Fördermittelgeber, über das Erstellen des Antragsformulars und Kosten- und Finanzierungsplans mit der Kalkulation von (Mindest-) Honoraren etc. bis hin zum Verwendungsnachweis und Sachbericht. Wir werden uns damit beschäftigen, wie man Kooperationspartner*innen findet und warum Netzwerke wichtig sind. Es soll auch darauf eingegangen werden, was die Beweggründe hinter der Antragsidee sind und wer die Teilnehmenden und Zielgruppen sind, für die die Anträge gestellt werden. Hier wird nach Wegen gesucht, wie man diese in der Antragstellung möglichst diskriminierungsarm beschreiben kann. In Gruppenarbeiten werden beispielhaft mögliche Projektformate aus verschiedenen Blickwinkeln untersucht. Es werden die Bedürfnisse von Antragsteller*innen, Projektpartner*innen (Kultureinrichtung, Bildungseinrichtung,…), Fördermittelgebern und der Zielgruppe gegenüber gestellt und es wird überlegt, wie Alle gemeinsam zu einem Gelingen des Projekts beitragen können.
Als Theaterpädagogin (UDK-Berlin) und Kulturvermittlerin initiiert und leitet Caroline Eisenträger künstlerische Projekte und unterrichtet an Schulen und anderen Bildungseinrichtungen sowie an Kultureinrichtungen.


In diesem Workshop werden Imagination und Verkörperung aus der Schauspielmethode Michael Tschechows mit dem Szenischen Spiel nach Ingo Scheller verbunden. Ausgehend vom Handwerkszeug der Schauspielkunst entsteht ein Dialog zwischen Innen- und Außenwelt sowie zwischen Selbst- und Fremdwahrnehmung. Die gemachten Erfahrungen werden im Sinne des kunstanalogen Coachings reflektiert und kontextualisiert. Das szenische Spiel dient dabei als körperlich-imaginativer Erfahrungsraum und als Methode der Supervision, in dem persönliche Erfahrungen durch Verkörperung, Imagination und spontane Spielsituationen erforscht und reflektiert werden.
Standbildarbeit und szenische Rekonstruktion verdichten innere oder erinnerte Situationen zu Spielszenen, die weniger der Darstellung als vielmehr der Erkundung von Probehandeln dienen. Das Erlebte wird anschließend achtsam, dialogisch und nicht wertend sprachlich vertieft.
Die imaginativ-körperbezogenen Methoden Michael Tschechows ermöglichen es, atmosphärische Bilder körperlich und emotional sichtbar zu machen und diese künstlerisch-kreativ zu reflektieren. Durch innere Monologe sowie die Wiederholung oder Variation von Szenen können sich Perspektiven, Wahrnehmungen und Haltungen verändern. Die Integration von Übungen aus den „Werkgeheimnissen der Schauspielkunst“, psychologischen Gesten, Imagination, Verkörperung und inneren Figurenbildern erweitert das Handlungsspektrum kunstanalogen Coachings.
Stephanie Gesse arbeitet seit 2014 als Gesundheits- und Pflegepädagogin (M.A.) im Bereich Fort- und Weiterbildung am Asklepios Bildungszentrum Wiesbaden. 2017 absolvierte sie die Weiterbildung „Spielleitung im Szenischen Spiel“ an der Hochschule Hannover. Von 2021 bis 2025 folgte die Weiterbildung „Theaterpädagogik (BuT)“ an der Theaterwerkstatt Heidelberg. In ihrer theaterpädagogischen Arbeit verbindet sie Methoden des Szenischen Spiels nach Ingo Scheller mit theaterpädagogischen und kunstanalogen Coachingansätzen. Inhaltlich beschäftigt sie sich insbesondere mit Kommunikation, Rollenverständnis sowie herausfordernden Situationen im Gesundheitswesen.

Ute Wieckhorst ist freischaffend in Theater, Film und Fernsehen sowie als Regisseurin und Theaterpädagogin tätig. Als Dozentin an der Theaterwerkstatt Heidelberg unterrichtet sie u.a. Workshopstrukturen, Projektplanung und Konzepte, Stanislawski-System und Methode, Theaterpädagogisches Beglerial am Theater, Methodik und Didaktik der Spielleitung.
Foto: © M. Eckert


Wer rettet sich charmant durch Diagramme ohne Kontext? Wer verkauft völligen Unsinn mit maximaler Überzeugung? Und wer scheitert heiter und spektakulär? Ein Abend voller Impro, Mut und Applaus!
Du hast Lust, beim PowerPoint Karaoke selbst auf der Bühne zu stehen? Kein Problem! Im Laufe des Abends verlosen wir mindestens zwei Präsentationsslots, bei denen freiwillige aus dem Publikum selbst performen können.
Alles, was du dafür tun musst: Schreib am Einlass deinen Namen auf einen Zettel und wirf ihn in den Lostopf – vielleicht wirst du gezogen und stehst schon bald selbst auf der Bühne!
Am 04.07.2026 um 19:00 Uhr in der Klingenteichstraße 8 sind Mut, Impro und völlige Ahnungslosigkeit garantiert! Moderiert wird der Abend von Lukas Mitteröcker, angehendem Theaterpädagogen und Power-Point Karaoke Profi. Bitte beachte, dass wir nur über eingeschränkte Parkmöglichkeiten in der Klingenteichstraße verfügen. Hinweise über Parkmöglichkeiten findest Du hier: Parkmöglichkeiten_TWHD Leider ist der Theatersaal im 1. Stock nicht barrierefrei über eine Treppe erreichbar! Platzreservierung siehe weiter oben!


