wir möchten hier auf eine Entwicklungen bei der Bayerischen Versorgungskammer hinsichtlich der freiwilligen Versicherung selbständiger freier darstellender Künstlerinnen und Künstler hinweisen:
Neben der Pflichtversicherung selbständiger Künstler und Künstlerinnen bei der Künstlersozialkasse gibt es nun auch die Möglichkeit einer freiwilligen Rentenversicherung über die Bayerische Versorgungskammer.
Dem Bundesverband Freie Darstellende Künste ist es gelungen, die geschäftsführende Bayerische Versorgungskammer und deren Verwaltungsrat zu überzeugen, freischaffenden darstellenden Künstlerinnen und Künstlern seit dem 1. Januar 2017 die freiwillige Versicherung zu ermöglichen.
Die Bedingungen sind für die Versicherten sehr günstig, da es im Gegensatz zu herkömmlichen Versicherung keine Provisionszahlungen gibt. Leider blieb diese Möglichkeit der günstigen Altersvorsorge vor 2017 nur den Festangestellten der Deutschen Bühnen mit der Möglichkeit der freiwilligen Weiterversicherung nach der Beendigung des Beschäftigungsverhältnisses vorbehalten.
Es lohnt sich für alle selbständigen darstellenden Künstlerinnen und Künstler bis zum 55. Lebensjahr. Versichern kann sich jeder, der den Nachweis erbringt, über einen Zeitraum von mindestens drei Jahren ohne Unterbrechung in der Künstlersozialkasse pflichtversichert zu sein.
Der monatliche Beitrag kann selbst festgelegt und nachträglich relativ unkompliziert der eigenen momentanen Einkommensverhältnissen angepasst werden.
Auszug aus dem Informationsblatt der Bayerischen Versorgungskammer:
Pflichtversichert sind Sie, wenn Sie in einem abhängigen Beschäftigungsverhältnis bei einer Mitgliedsbühne der VddB stehen und eine überwiegend künstlerische Tätigkeit gegen Entgelt ausüben.
Wenn Sie nicht ununterbrochen bei einer Mitgliedsbühne der VddB beschäftigt sind, können Sie sich zur Vermeidung der dadurch entstehenden Nachteile zu einem Mindestbeitrag von monatlich 12,50 Euro freiwillig weiterversichern. Als selbständiger Künstler der freien Tanz- und Theaterszene
sowie als bei einer Mitgliedsbühne selbständig tätiger Dirigent, Regisseur, Choreograph, Bühnen oder
Kostümbildner oder in einem vergleichbaren Beruf Tätiger können Sie sich freiwillig versichern.
Information freiwillige Versicherung
Infoblatt Bayerische Versorgungskammer

In diesem Workshop werden Imagination und Verkörperung aus der Schauspielmethode Michael Tschechows mit dem Szenischen Spiel nach Ingo Scheller verbunden. Ausgehend vom Handwerkszeug der Schauspielkunst entsteht ein Dialog zwischen Innen- und Außenwelt sowie zwischen Selbst- und Fremdwahrnehmung. Die gemachten Erfahrungen werden im Sinne des kunstanalogen Coachings reflektiert und kontextualisiert. Das szenische Spiel dient dabei als körperlich-imaginativer Erfahrungsraum und als Methode der Supervision, in dem persönliche Erfahrungen durch Verkörperung, Imagination und spontane Spielsituationen erforscht und reflektiert werden.
Standbildarbeit und szenische Rekonstruktion verdichten innere oder erinnerte Situationen zu Spielszenen, die weniger der Darstellung als vielmehr der Erkundung von Probehandeln dienen. Das Erlebte wird anschließend achtsam, dialogisch und nicht wertend sprachlich vertieft.
Die imaginativ-körperbezogenen Methoden Michael Tschechows ermöglichen es, atmosphärische Bilder körperlich und emotional sichtbar zu machen und diese künstlerisch-kreativ zu reflektieren. Durch innere Monologe sowie die Wiederholung oder Variation von Szenen können sich Perspektiven, Wahrnehmungen und Haltungen verändern. Die Integration von Übungen aus den „Werkgeheimnissen der Schauspielkunst“, psychologischen Gesten, Imagination, Verkörperung und inneren Figurenbildern erweitert das Handlungsspektrum kunstanalogen Coachings.
Stephanie Gesse (Theaterpädagogin BuT, Dozentin Asklepios Bildungszentrum Wiesbaden)

Ute Wieckhorst ist freischaffend in Theater, Film und Fernsehen sowie als Regisseurin und Theaterpädagogin tätig. Als Dozentin an der Theaterwerkstatt Heidelberg unterrichtet sie u.a. Workshopstrukturen, Projektplanung und Konzepte, Stanislawski-System und Methode, Theaterpädagogisches Beglerial am Theater, Methodik und Didaktik der Spielleitung.
Foto: © M. Eckert

Mirijam Kälberer, Theaterregisseurin und Theaterpädagogin (BuT). Regieassistenzen und eigene Regiearbeiten führten sie unter anderem ans Stadttheater Fürth, Stadttheater Heilbronn, zu den Nibelungen Festspielen in Worms, den Schlossfestspielen Ettlingen und KulturMobil Niederbayern. Von 2019 bis 2023 war sie bei den Schlossfestspielen Ettlingen für die Abteilung der Theaterpädagogik verantwortlich. Für die Festspiele inszenierte sie im Sommer 2021 die Kinderoper "Aschenputtel" mit jungen Opernsängern und dem Ettlinger Bürgerchor. 2022 das Familienstück "Ronja Räubertochter". In der Spielzeit 2023 folgten die Inszenierungen "Momo", Familienstück und für den Abendspielplan "Krabat“. Für die Akademie Schloss Rotenfels ist sie als Dozentin im Bereich LITERATUR UND THEATER für Lehrkräfte tätig.
Leitung 2. Tag:
NN, Theaterregisseurin und Theaterpädagogin (BuT). Regieassistenzen und eigene Regiearbeiten führten sie unter anderem ans Stadttheater Fürth, Stadttheater Heilbronn, zu den Nibelungen Festspielen in Worms, den Schlossfestspielen Ettlingen und KulturMobil Niederbayern. Von 2019 bis 2023 war sie bei den Schlossfestspielen Ettlingen für die Abteilung der Theaterpädagogik verantwortlich. Für die Festspiele inszenierte sie im Sommer 2021 die Kinderoper "Aschenputtel" mit jungen Opernsängern und dem Ettlinger Bürgerchor. 2022 das Familienstück "Ronja Räubertochter". In der Spielzeit 2023 folgten die Inszenierungen "Momo", Familienstück und für den Abendspielplan "Krabat“. Für die Akademie Schloss Rotenfels ist sie als Dozentin im Bereich LITERATUR UND THEATER für Lehrkräfte tätig.





