Wahlkurs – Darstellendes Spiel / Theater und Literatur – Schulfach nicht nur für Theaterlehrer*innen

In diesem Workshop wird eine methodisch-didaktische Gestaltung von Theaterunterricht theoretisch und praktisch geübt.
Einerseits kann diese Unterrichtsgestaltung für die Schule verwendet werden, wo in der Regel durch die Rahmenbedingungen kompetenzorientiert unterrichtet wird, andererseits ist es möglich, diese Methode für die Konzeption von Workshops zu verwenden. Hauptziel ist es gezielt auf Kompetenzen hin zu arbeiten. Exemplarisch soll in diesem Kurs eine Methode gezeigt werden, wie mit theaterpädagogischen Mitteln szenisch, produktiv und effektiv gearbeitet werden kann in Hinblick auf die Bildungsstandards. Es wird ein kreativ-künstlerischer Umgang aufgezeigt, Theaterunterricht zu gestalten, welcher aber methodisch-didaktisch fundiert ist.



Sommer-Theater für Schüler – Ferienprogramm

Theater selber machen! Seit 16 Jahren bietet das Sommer-Theater unter professioneller Leitung von Schauspielern, Tänzern und angehenden Theaterpädagogen der Theaterwerkstatt Heidelberg für theaterbegeisterte und/oder theaterneugierige Kinder und Jugendliche die Möglichkeit, sich intensiv mit dem Theaterspielen und mit allem, was mit Theater zu tun hat, zu befassen. Dabei kommt es uns neben einer fundierten künstlerischen Vermittlung auf das Erlernen kommunikativer und darstellerischer Mittel sowie einer Stärkung persönlicher und sozialer Kompetenzen an. Die Teilnahme ist im Rahmen der Stadtranderholung des Stadtjugendrings ein- und zweiwöchig möglich. Jeweils freitags präsentieren alle Workshop- und Theatergruppen vor einem geladenen Publikum ihr Ergebnis auf der Bühne.

Bitte erkundigen Sie sich beim Stadtjugendring Heidelberg (Telefon 06221-22180).


Weitere Informationen:

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[Dokumentation Schüler Sommer Theater 2015]
[Presse Schüler Sommer Theater 2014]
[Presse Schüler Sommer Theater 2013]
[Presse Schüler Sommer Theater 2012]
[Presse Schüler Sommer Theater 2010]
[Presse Schüler Sommer Theater 2009]
[Presse Schüler Sommer Theater 2009]
[Presse Schüler Sommer Theater 2006]



Wahlkurs – Einführung in das Schulfach Darstellendes Spiel / Theater und Literatur

Das Wahlfach Theater (in der gymnasialen Oberstufe von Baden-Württemberg auch als Literatur & Theater oder in Berlin als Darstellendes Spiel bezeichnet) basieren auf verbindliche Rahmenlehrpläne für die Schulen. Das Arbeiten in diesem Fach unterscheidet sich in der Regel durch die Rahmenbedingungen von der gewohnten Theater-AG. Hauptziel ist es gezielt auf Kompetenzen hin zu arbeiten. Exemplarisch soll in diesem Kurs eine Methode gezeigt werden, wie man gezielt szenisch, produktiv und effektiv arbeiten kann und den Bildungsstandards gerecht wird.


Workshops für Schulen: Geflüchtet, unerwünscht, abgeschoben

Sehr geehrte Lehrerinnen und Lehrer,
wir möchten Sie und Ihre Schülerinnen und Schüler für einen Workshop im Rahmen des Unterrichts direkt in Ihrem Klassenzimmer begeistern. Er eignet sich für Schüler ab der 9. Klasse (nicht nur) im Rahmen des Geschichts- und/oder Gemeinschaftskundeunterrichts.
Der Workshop und die im Oktober folgenden Aufführungen sind das Ergebnis eines studentisches Lehrprojektes an der Professur für Angewandte Geschichtswissenschaft – Public History an der Universität Heidelberg, in dem Studierende in regionalen Archiven und der Presse geforscht haben und ihre Funde zusammen mit der Theaterwerkstatt Heidelberg auf die Bühne bringen.
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Unter dem Titel Geflüchtet, unerwünscht, abgeschoben – „Lästige Ausländer“ in der Weimarer Republik, wurde eine szenische Lesung mit mehreren Aufführungsterminen und ein kostenfreier Workshop „im Klassenzimmer“ konzipiert. Hierzu möchten wir Sie und Ihre Schülerinnen und Schüler einladen. Mehr Informationen finden Sie im 11-seitigen Downlaod hier weiter unten.
Termine für die Workshops in Ihrer Schule können individuell abgesprochen werden. Reservierung sind unter 06221-7259552 ab sofort möglich.
Auch per e-Mail: info@theaterwerkstatt-heidelberg.de
Fragen beantworten wir gern unter der selbigen Nummer sowie unter 06221-181482.
Wir freuen uns von Ihnen zu hören.
Anbei der Flyer:
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“Auf Wolke 7”

6 Fremde treffen sich vor dem Himmels-TÜV und versuchen sich (mehr oder weniger) ins rechte Licht zu rücken. Der eine meditativ und gefühlvoll, der andere eitel und mythoman, der nächste ehrgeizig, so mancher versucht es auch gar nicht erst und gibt sich enspannt seinem Schicksal hin, denn es kommt ja sowieso immer anders….
Ein nicht allzu ernsthaftes Theaterexperiment, entwickelt von der Mehrgenerationentheatergruppe mit Renate Ehret, Inge Fehrentz, Elke Hollberg, Petra Mühlbach, Gisela Sallat, Elisabeth Neubert und Reinhold Schwab



Stärken vor Ort – „Uptown-Stadtteil-Gesichter“

Das Performance-Projekt fand mit Jugendlichen in den Stadtteilen Emmertsgrund und Boxberg von April bis Mai 2011 statt. Unter der Leitung von Christoph Kaiser und weiteren angehenden Theaterpädagogen erarbeiteten Jugendliche anhand biographischer Themen in Auseinandersetzung mit ihrer Lebensumgebung “Urbaner Raum” ein Theaterstück, das in einer Tiefgarage zur Aufführung kam.



“Der Weihnachtsabend nach Charles Dickens”

Hat Weihnachten und Knauserigkeit irgendetwas miteinander zu tun? Bestimmt nicht! Darum kann eben der Geizhals, Mister Scrooge, mit diesem Fest gar nichts anfangen. Er hat kein Ohr für die Nöte seiner Mitmenschen. Doch plötzlich erscheint sein alter verstorbener Geschäftspartner Jacob Marley und warnt den hartherzigen, geldgierigen Mann, das er sich ändern soll. Mister Scrooge wird von drei Geistern heimgesucht und muss mit ihnen eine Zeitreise in vergangene, gegenwärtige und zukünftige Erlebnisse machen. Schrecklich, gruselig? Nein spannend, wie Mister Scrooge Menschen begegnet, die er vergessen hat oder die ihm egal waren. Tim und viele andere schaffen es, sein Herz aufzuweichen. „Na dann Fröhliche Weihnachten!”



“Peng, peng – du bist tot!”

Die Theatergruppe ‚Improvertiert’ der Helene-Lange-Schule Mannheim zeigt
Peng, peng – du bist tot! von William Mastrosimone
Jana sitzt im Gefängnis. Sie hat an ihrer Schule bei einem Amoklauf vier Mitschülerinnen erschossen. Während sie auf ihre Gerichtsverhandlung wartet, erscheinen ihr die vier getöteten Mitschülerinnen und stellen die eine Frage: ‚Warum hast du uns getötet?’. Anfangs versucht die jugendliche Täterin nicht auf die Frage einzugehen. Doch die Erscheinungen der getöteten Mitschülerinnen bleiben hartnäckig und zwingen sie dazu, sich der Frage zu stellen…
Text und Inhalt des Stücks basieren auf den polizeilich protokollierten Aussagen von P. Kinkel, einem Schüler, der am 20. Mai 1998 in Springfield/USA zunächst seine Eltern, und einen Tag später bei einem Amoklauf an seiner Schule zwei seiner Mitschüler erschoss.

Das Theater am Karlstorbahnhof ist von Mannheim aus problemlos mit der S-Bahn erreichbar (direkte Verbindung ohne Umsteigen).



“Die Ökolos – Les Ökolos”

In diesem Stück begegnen sich der deutsche Clown Emmeran Heringer und der französische Schauspieler Nicolas Moisy. Ein zweisprachiges Stück für Kinder zum Thema Umweltschutz.

Das Mimenspiel (Regie Dantes Teparic) benutzt die natürlichen Ausdrucksmittel der universellen Sprache der Pantomime, um deutsche und französische Kinder im Alter von 6 bis 11 Jahren zu erreichen.
Die Künstler, als Angehörige einer Generation in der das Thema des Umweltschutzes zunehmend an Brisanz gewinnt, wollen das ökologische Verhalten der heutigen Gesellschaft beleuchten. Anhand eines Beispieltages werden den Kindern zwei ganz unterschiedliche Charaktere vorgestellt, die die Züge des Weißclowns und des Dummen Augusts aufweisen. Auf humorvolle Weise und mit clownesken Szenen möchten sie die Kinder dazu animieren, über unsere Lebensweise nachzudenken. Wie viel Wasser verbrauchen wir beim Zähne putzen? Wie bewusst trennen wir unseren Müll? Denken wir beim Verlassen eines Raumes daran, das Licht auszuschalten? Sind wir bereit, unsere Gewohnheiten zu ändern und wie stellen wir das am besten an? Zwischen Überlegungsansätzen und Lösungsvorschlägen versucht das Stück, den jungen Zuschauer dazu zu bewegen, sein alltägliches Tun zu reflektieren und gewisse Handlungsweisen zu ändern. Zur Verantwortung aufgefordert, wird sich das junge Publikum der schlechten Gewohnheiten in seiner Umgebung bewusst.



Robert Bosch Stiftung fördert kulturelle Bildung

In Zusammenarbeit mit der Hardtwaldschule und der Waldschule führt die Theaterwerkstatt Heidelberg als Kulturpartner ein zweijähriges Theaterprojekt in 2008 und 2009 durch. In wöchentlichen Theaterkursen werden die behinderten und nicht behinderten Schüler von zwei professionellen Theaterpädagogen angeleitet. Die Auseinandersetzungen mit kreativen und künstlerischen Darstellungsformen ermöglichen ein gegenseitiges Verständnis und ein vorurteilsfreies Miteinander. In den zwei Jahren wird es drei Aufführungen mit unterschiedlichen Themen geben: Straßentheater (Meile des Engagements in Karlsruhe), Kunststücke (eine Collage zum Thema Sport) und eine Eigenproduktion zum Thema „anders sein“.



” Nicholas Nickleby (nach Charles Dickens)”

Nicholas Nickleby bittet seinen Onkel, Ralph Nickleby, nach dem Tode seines Vaters, seine Familie zu unterstützen. Der Wucherer stellt jedoch Nicholas Schwester nur aus Eigennutz an und vermittelt Nicholas an ein Jungeninternat, das von einem grausamen Schulmeister geleitet wird. Nicholas versucht als Lehrer den Kindern beizustehen, kann jedoch gegen den tyrannischen Schulmeister nichts ausrichten. Empört über die Ungerechtigkeiten, verlässt er auf abenteuerlichen Wegen den unmenschlichen Ort zusammen mit Smike, einem Jungen, der dort misshandelt wurde. Zurück in London erkennt er das wahre Gesicht seines Onkels und macht sich den geldgierigen, herzlosen Wucherer zum Feind. Es erfordert seinen ganzen Mut, sein Geschick, Herz und Verstand bis er sich, seine Familie und seine Freunde schließlich vor den Übergriffen des boshaften Alten retten und Licht in seine Vergangenheit bringen kann. Eine spannende Geschichte, erlebenswert und bannend gespielt.



“Hannibal”

Ein Phönizier weiht Sie mit einem banndendem Schauspiel ein in die Lebensart, in die Geschäfts- und Handelswelt vor 2500 Jahren im punischen Reich. Kooperation mit dem Badischen Landesmuseum Karlsruhe.



“ADHS”

Aufgeführt zur gleichnamigen Fachtagung in Mannheim. Zielgruppe: Schüler und Erwachsene

Zielgruppe: Schulen, Verbände, Krankenkassen etc.

Dauer: 30 bis 40 Minuten



… und sie fügten sich nicht!”

»Die Ehe ist nicht der Beruf, sondern ein Beruf unter anderen!« Ein Theaterstück über drei ungewöhnliche Vorreiterinnen: Friedericke Fliedner, Elisabeth Gnauck-Kühne und Josephine Butler, die die Grenzen der herkömmlichen Geschlechterideologie im 19. Jahrhundert sprengten. Gefördert von der Ev. Landeskirche der Pfalz. Zielgruppe: Gemeinden, Kirchen, Museen, Verbände, Veranstaltungen zu Frauenthemen u.a. . Dauer: 80 bis 100 Minuten.



“Wo ist Professor Grommelo?”

Der berühmte Professor Grommelo hat den »chapeau clic« erfunden, ein universelles Kommunikationsmittel, mit dessen Hilfe seinem Träger alle Sprachen der Welt augenblicklich übersetzt werden können. In einer Bar stellt er seiner Nichte seine Erfindung vor, als es plötzlich zu einer Explosion kommt, in deren Folge der Professor verschwindet. Mit Hilfe einer ausländischen Journalistin, die sich für den »chapeau clic« interessiert, macht sich die Nichte auf die Suche nach dem Professor.
In 12 Bildern, die neben den Ereignissen in der Bar jeweils im Wechsel die Spurensuche in einem Land und die Reise in ein anderes beinhalten, verfolgen die Nichte und die Journalistin die Spur des Professors quer durch Europa. Dabei lernen sie viele verschiedene Menschen, Sprachen und Milieus kennen und müssen kniffelige Rätsel lösen. Und was ist das Geheimnis des sonderbaren Agenten mit dem Bügelbrett?
Unter der künstlerischen Leitung der Regisseurin und Schauspielerin Eva Hanke und der Bühnen- und Kostümbildnerin Heike Huber entstand ein zweisprachiges Kindertheaterstück, dass auf eine 10-tägige Tournee in Rhône-Alpes und Baden Württemberg geht. Das Stück richtet sich an ein junges Publikum zwischen 6 und 12 Jahren, ein Alter in dem die Kinder meist noch eine Fremdsprachenwahl vor sich haben. Auf eine spielerische und kreative Art möchten wir den Schülern die Möglichkeit geben, andere Sprachmelodien zu entdecken, verschiedene Klänge und Töne zu empfinden und sich gleichzeitig für die französische Sprache zu sensibilisieren bzw. zu deren Aneignung zu motivieren. Klicken Sie das Bild an, wenn Sie Informationen über die Anmeldung erhalten möchten.



Das kalte Herz” (nach Wilhelm Hauff)

Spannend und unterhaltsam für Kinder ab 7 und für Erwachsene. Der Schwarzwälder Junge Peter Munk träumt von einem Leben in Saus und Braus. Hierfür ist er auch bereit, sein Herz zu verkaufen und sich dafür ein Herz aus Stein einsetzen zu lassen. Doch findet er sein Glück? Zu spät erkennt er, dass Reichtum nicht alles ist. Ob er den Stein in der Brust wieder los wird? Spannende Wunder geschehen. Witzig und mit viel Fantasie spielen Schauspieler und Pantomime in traumhaft schönen Bühnenbildern das Märchen nach Wilhelm Hauff.



“Kleider machen Leute” (nach Gottfried Keller)

Kleider machen Leute und Leute machen Kleider. Ist das wirklich so? Die wunderschöne Novelle von Gottfried Keller ist immer noch modern. Fantasievoll und märchenhaft gespielt für die 01. bis 8. Klassen. Ein schicker Mantel und eine eindrucksvolle Mütze können mitunter ein Leben verändern. Das erfährt der arbeitslose Schneider Wenzel Strapinski am eigenen Leib. Denn ehe er sich versieht, haben ihn die Menschen zum reichen Grafen erklärt. Das kann nicht gut gehen. Doch als er alles zu verlieren scheint, erlebt er, dass es auf Vertrauen und Liebe und nicht nur auf das Äußere ankommt. »Na dann Fröhliche Weihnachten!«


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“Oliver Twist” (nach Charles Dickens)

Eine fantasievolle Inszenierung über Taschendiebe, Hungerleider und der Suche nach dem Glück! Der Waisenjunge Oliver Twist lebt Anfang des 19. Jahrhunderts freudlos und misshandelt im Armenhaus. Als Mr. Bumble ihn bei einem Totengräber in die Lehre gibt, flieht Oliver nach London. Dort will ihn der Bandenchef Fagin zum Taschendieb ausbilden. Oliver erlebt die Schattenseiten der Londoner Gesellschaft und muss so einige Abenteuer bestehen. Nur durch das Mitgefühl einiger Menschen, erfährt Oliver eine Chance auf ein besseres Leben. „Fröhliche Weihnachten!“



“Katharina von Bora”

Schauspiel mit Martin Luther und seiner Frau. Das Publikum kann mit Malz- oder Schwarzbier das Bühnengeschehen direkt miterleben. Zielgruppe: Gemeinden, Kirchen, Vereine, Veranstaltungen zu Frauenthemen u.a. . Dauer: 45 bis 90 Minuten



„Max und Moritz“ Musiktheater der 1.- 4.Klasse

Montessori Grundschüler musizieren zu Wilhelm Buschs Geburtstag. Die Montessori Schule Heidelberg präsentiert am Geburtstag von Wilhelm Busch sieben musikalische Lausbubenstreiche.

Uraufgeführt wird „Max und Moritz“ als Musiktheater der 1. – 4.Klasse. Die Schüler spielen, singen und musizieren gemeinsam mit Musikern des Philharmonischen Orchesters der Stadt Heidelberg. Die Musik wurde von Markus Tyroller vom Bildungshaus für Musik (BIMU) komponiert und mit dem Schülerorchester eingeübt. Der Kulissen- und Requisitenbau entstand in Kooperation mit der Jugendkunstschule Heidelberg, die mit Fördergeldern der Stadt Heidelberg möglich wurde. Theaterpädagoginnen der Theaterwerkstatt Heidelberg haben die kleinen Schauspielerinnen und Schauspieler in ihrer Arbeit begleitet. Gefördert wird das musisch-ästhetische Projekt erneut durch die Robert Bosch Stiftung.



“Die Welle”

Die Theatergruppe ‚Improvertiert’ der Helene-Lange-Schule Mannheim zeigt:
“Die Welle”
Nach einer Textvorlage von Reinhold Tritt
Die Schülerinnen und Schüler im Geschichtskurs von Mona Stratmann bearbeiten das Thema ‚Nationalsozialismus in Deutschland‘ und glauben nicht, dass eine Minderheit eine Mehrheit gegen ihren Willen einschüchtern und beherrschen kann. Mona Stratmann versucht es daher mit einem Experiment. Disziplin und Gemeinschaftssinn werden als neue Tugenden ihres Geschichtskurses einstudiert und von der Schülerschaft bereitwillig umgesetzt. Als dann die Gruppe bereitwillig zur Tat schreitet und eine Bewegung auslöst, die sich über die gesamte Schule verbreitet, verwischt die Grenze zwischen Spiel und Ernst zunehmend – das Experiment gerät außer Kontrolle …
Das Theater im Karlstorbahnhof ist von Mannheim aus mit der S-Bahn bequem in 20 Minuten ohne Umsteigen erreichbar. Das Theater befindet sich direkt bei der Haltestelle ‚Altstadt‘.


“Gondola – eine phantastische Reise”

Ein Jahr lang hat die Gruppe Musical 4 Kids an der Theaterwerkstatt geprobt, um sich Grundlagen in Schauspiel, Gesang und Tanz zu erarbeiten und über gemeinsames Geschichtenerzählen, Improvisation, Bewegung und Rhythmus dieses Stück zu erfinden und auf die Bühne zu bringen.
Die Gruppe, das sind Mädchen zwischen 8 und 12 Jahren, die allesamt phantasievoll und voller Energie und Ideen sind.
Unter theaterpädagogischer Leitung entstand diese Geschichte:
Es ist Abend und Kinder spielen in ihrem Zimmer. Als sie von der Mutter ins Bett geschickt werden, passiert etwas unglaubliches: in ihrer Uhr taucht eine hinkende Gestalt auf, die sich als Flüchtling vor der Wetterhexe Gondola erweist und die Kinder beschließen, ihm durch die Uhr zu folgen, um seine Heimat und Geliebte vom Zauber der Hexe zu befreien und schließlich sein Haus, das er nur als Goldstaub in einem Kästchen bei sich trägt, wieder aufzubauen.
Unterwegs werden sie in einige Abenteuer verwickelt, wobei Ihnen stets die Hexentochter Olivia zur Seite steht.
Werden sie es schaffen, die Attacken der Hexe zu überstehen und wohlbehalten nach Hause zurückzukehren?


“Die Zauberflöte”

In einer Projektarbeit beschäftigten sich die Kinder der Klassen 4a und 4b des Hör-Sprachzentrums Heidelberg/Neckargemünd mit ihren Klassenlehrerinnen Konstanze Augst und Ruth Takacs, sowie der Musiklehrerin Claudia Bollinger mit Mozarts Zauberflöte.
Aus der intensiven inhaltlichen und musikalischen Auseinandersetzung mit dem Thema entstand ein Schattenspiel, welches hinter einer speziellen Schattenleinwand auf der Schulbühne gespielt wird. Die Schattenspielfiguren – wie die Königin der Nacht – wurden von den Kindern mit viel Liebe selber hergestellt.


“Ausweg-Los; Ach verpiss Dich”

In dem Stück „Ausweg-Los; Ach verpiss Dich“ werden verschiedene Gewaltsituationen aus dem Lebensumfeld Jugendlicher dargestellt. Gewaltmeldungen aus Zeitungen und Fernsehmedien begleiten dabei die ersten Szenen, welche von einer “alltäglichen” verbalen Gewalt unter Jugendlichen handeln. Das Handlungsspektrum erweitert sich in den folgenden Szenen von Diskriminierungen in der Öffentlichkeit bis zur Ausübung von Gewalt gegen sich selbst und andere, u.a. in Form von Mobbing. Die Zuschauer erleben Situationen, die sich vielleicht auch in ihrem Umfeld, auf ihrem Schulhof abspielen.
In der Form des Forumtheaters werden die Zuschauer in kleinen Rollen mit einbezogen. Sie können einen Szenenauszug nachspielen oder sich in Situationen hineinversetzen bzw. beim Zuschauen erlebte Empfindungen artikulieren. Die Szenen werden dabei gemeinsam mit dem Publikum reflektiert oder verhandelt. So können Spieler und Publikum gemeinsam die Hintergründe, Persönlichkeiten, Gefühle und Verstrickungen der an einer Gewalttat beteiligten Personen verstehen und nach Konfliktlösungen und einem eventuell möglichen Ausweg suchen.
Die Schauspieler erheben dabei keinen “moralischen Zeigefinger”. Anhand von unterschiedlichen Stilmitteln (wie zum Beispiel die Wandlung einer realistischen Situation in eine Szene, in der ein Protagonist aktiv in einem Videospiel mitspielt) und künstlerischen Techniken vermittelt das Stück nach mehreren Richtungen hin geöffnete Zutritte zur Thematik.


Forumtheater – Gewalt- und Suchtprävention

Verschiedene Gewalt- und Suchtsituationen werden in Szenen dargestellt. Die Schüler können interaktiv mit einbezogen werden, indem sie anhand von Mitspielmöglichkeiten oder mit Kommentaren unmittelbar nach Lösungen suchen. Gewaltmeldungen aus Zeitungen und originale Tonbandaufzeichnungen von Schülern begleiten die ersten Szenen, die von einer »alltäglichen« Gewalt unter Jugendlichen und in Familien handeln. Das Handlungsspektrum erweitert sich in den folgenden Szenen von Gewalt gegen sich selbst, Gewalt in Medien und Mediensucht, Diskriminierungen in der Öffentlichkeit, Mobbing und sexueller Mißbrauch. sowie. Das Nachspielen und sich in die Rollen hineinzuversetzen ermöglicht, Empfindungen zu artikulieren. Die Szenen werden gemeinsam mit dem Publikum reflektiert. So können Spieler und Publikum gemeinsam die Hintergründe, Persönlichkeiten, Gefühle und Verstrickungen verstehen lernen.
Ebenfalls bieten wir Workshops zu unterschiedlichen Präventionsthemen an, die nachhaltige Konfliktlösungen bieten können.


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“Faustrecht – hat der Stärkere immer Recht?”

Das Theaterstück handelt vom 10-jährigen Faustos, dem Gewalt und Mobbing widerfährt. Wie geht er mit Konfliktsituationen auf dem Schulhof um, mit Computerspielen, mit Esssucht bzw. „immer mehr haben wollen“? Wie reagiert Faustos auf die „ Bestimmerrolle“? Gibt es einen Zusammenhang mit mangelndem Selbstwertgefühl und der Sehnsucht nach Aufmerksamkeit? Es stellen sich viele Fragen, die im Anschluss an das Theaterstück mit den Schülern erörtert werden. Die Schüler haben im zweiten Teil die Möglichkeit in die Szenen interaktiv einzugreifen, um nach neuen Handlungs-ansätzen und Lösungen zu suchen. Die Vorschläge der Schüler werden szenisch umgesetzt, um zu entscheiden, ob die Lösungswege sinnvoll erscheinen und im wahren Leben funktionieren können. Falls eine Vertiefung der Thematik erwünscht ist, bieten wir eine intensivere theaterp ädagogische Nachbereitung in Form von ein- bis mehrtägigen Workshops (Projekten) an, die speziell auf die Zielgruppen zugeschnitten sind.



“Das kalte Herz”

Spannend und unterhaltsam für Kinder ab 7 und für Erwachsene. Der Schwarzwälder Junge Peter Munk träumt von einem Leben in Saus und Braus. Hierfür ist er auch bereit, sein Herz zu verkaufen und sich dafür ein Herz aus Stein einsetzen zu lassen. Doch findet er sein Glück? Zu spät erkennt er, dass Reichtum nicht alles ist. Ob er den Stein in der Brust wieder los wird? Spannende Wunder geschehen. Witzig und mit viel Fantasie spielen Schauspieler und Pantomime in traumhaft schönen Bühnenbildern das Märchen nach Wilhelm Hauff. Für Kinder ab 7 Jahren und für Erwachsene.
Kooperation der Theaterwerksatt Heidelberg und Alt-Waldshut.



“Nicholas Nickleby”

Nicholas Nickleby bittet seinen Onkel, Ralph Nickleby, nach dem Tode seines Vaters, seine Familie zu unterstützen. Der Wucherer stellt jedoch Nicholas Schwester nur aus Eigennutz an und vermittelt Nicholas an ein Jungeninternat, das von einem grausamen Schulmeister geleitet wird. Nicholas versucht als Lehrer den Kindern beizustehen, kann jedoch gegen den tyrannischen Schulmeister nichts ausrichten. Empört über die Ungerechtigkeiten, verlässt er auf abenteuerlichen Wegen den unmenschlichen Ort zusammen mit Smike, einem Jungen, der dort misshandelt wurde. Zurück in London erkennt er das wahre Gesicht seines Onkels und macht sich den geldgierigen, herzlosen Wucherer zum Feind. Es erfordert seinen ganzen Mut, sein Geschick, Herz und Verstand bis er sich, seine Familie und seine Freunde schließlich vor den Übergriffen des boshaften Alten retten und Licht in seine Vergangenheit bringen kann. Eine spannende Geschichte, erlebenswert und bannend gespielt.
Georg Bütow (Nicholas Nickleby), Wolfgang Kerbs (Ralph Nickleby), Sonja Lapuks (Mutter Nickleby), Doris Ehrlich (Schwester Kate), Andrea Weber (Mrs. Squeers), Michael Hanreich (Wackford Squeers, Mr. Cheeryble u.a.), Patricia Jarry (Funny Squeers, Mr. Cheerybles Bruder), Tobias Gerstner (Smike, Mr. Mulberry), Karoline Saal (Madeline Bray), Alois Duffner (Mr. Noggs), Wolfgang Schmidt (Regie, Konzept und Bühnenbild), Dr. Babette Steinkrüger (Text), Dominik Eichhorn (Technik), Maxim von Mettenheim (Collagen Bühnenbild).


“Grenz-Wert-Ich”

Für Schulen und Einrichtungen
Der Frauennotruf und die Theaterwerkstatt Heidelberg bieten für die Schulen der Metropolregion Rhein-Neckar ein wunderbares Medium, um das Thema sexuelle Gewalt zu behandeln.
Möchten Sie Mädchen und Jungen ermutigen sich selbst zu behaupten?
Die Aufführung in Ihrer Einrichtung gibt Mädchen und Jungen ab der 8. Klasse eine Chance Ideen zu gewaltfreien Selbstbehauptung zu entwickeln. Mit dem Stück können 4-6 Schulklassen auf einmal erreicht werden. Das Theaterteam bietet nach dem Auftritt eine Nachbereitung in kleineren Gruppen und geschlechtsgetrennt an, da sexuelle Gewalt ein sensibles Thema ist.
Wir bieten Aufklärung, wenn es um erforderliche weitergehende Hilfen geht.
Selbstbehauptung kann Gewalt in mehrfacher Hinsicht verhindern.
Nehmen Sie mit uns Kontakt auf. Wir informieren Sie gerne über den Ablauf und die Kosten.


“Die Phönikerinnen”

Iokaste, Ödipus Frau und Mutter, versucht ein letztes Mal ihre Söhne Eteokles und Polyneikes zu versöhnen. Aber die feindlichen Brüder sind Argumenten und Bitten verschlossen, und wollen den begonnenen Kampf um Theben zu Ende führen. Beide fallen im Zweikampf. An ihren Leichen nimmt sich Iokaste das Leben, und Kreon weist den blinden Ödipus aus der Stadt. In Zeiten zahlreicher Bürgerkriege ein überraschend aktuelles Stück