Im Rahmen der Kooperation der Theaterwerkstatt Heidelberg mit dem Sozial- und Theaterpädagogen Joerg Steve Mohr der Stadt Schwetzingen fand in diesem Jahr zum dritten Mal gemeinsam mit dem Theater am Puls (TaP) die Anti-Mobbing-Woche statt. Sechs Theaterpädagogen rund um Sebastian Schwarz von der Theaterwerkstatt Heidelberg waren dazu in den dritten Klassen der Südstadtschule zu Gast.
Theater- und sozialpädagogische Angebote gibt es während des Schuljahrs in allen weiterführenden Schulen und Grundschulen der Spargelstadt – finanziert von der Stadt Schwetzingen mit 50000 Euro. Wir freuen uns, dass die Theaterpädagogen Selma Kirschner, Sebastian Schwarz, Mareike Schneider, Judith Schmid, Christoph Kaiser und Kerstin Kiefer von der Theaterwerkstatt Heidelberg dieses Projekt im Rahmen der Kooperation mit der Stadt Schwetzingen durchführen können.
Pressebericht Mannheimer Morgen vom 14.09.2018
Pressebericht Mannheimer Morgen vom 24.10.2018



In diesem Workshop werden Imagination und Verkörperung aus der Schauspielmethode Michael Tschechows mit dem Szenischen Spiel nach Ingo Scheller verbunden. Ausgehend vom Handwerkszeug der Schauspielkunst entsteht ein Dialog zwischen Innen- und Außenwelt sowie zwischen Selbst- und Fremdwahrnehmung. Die gemachten Erfahrungen werden im Sinne des kunstanalogen Coachings reflektiert und kontextualisiert. Das szenische Spiel dient dabei als körperlich-imaginativer Erfahrungsraum und als Methode der Supervision, in dem persönliche Erfahrungen durch Verkörperung, Imagination und spontane Spielsituationen erforscht und reflektiert werden.
Standbildarbeit und szenische Rekonstruktion verdichten innere oder erinnerte Situationen zu Spielszenen, die weniger der Darstellung als vielmehr der Erkundung von Probehandeln dienen. Das Erlebte wird anschließend achtsam, dialogisch und nicht wertend sprachlich vertieft.
Die imaginativ-körperbezogenen Methoden Michael Tschechows ermöglichen es, atmosphärische Bilder körperlich und emotional sichtbar zu machen und diese künstlerisch-kreativ zu reflektieren. Durch innere Monologe sowie die Wiederholung oder Variation von Szenen können sich Perspektiven, Wahrnehmungen und Haltungen verändern. Die Integration von Übungen aus den „Werkgeheimnissen der Schauspielkunst“, psychologischen Gesten, Imagination, Verkörperung und inneren Figurenbildern erweitert das Handlungsspektrum kunstanalogen Coachings.
Widmung_Werkgeheimnisse_Tschechow_Schüler_Hatfield_Schmidt




