Das Theatrale Mischpult (nach Maike Plath) bildet ein bewährtes und auf praktischer Erfahrung beruhendes methodisches Konzept, um elementare ästhetische Fertigkeiten zu vermitteln und gleichzeitig demokratische Kernkompetenzen wie Kooperation, Partizipation und selbstbestimmtes Führen und Folgen lustvoll erfahrbar und anwendbar zu machen.
In diesem Ansatz wird theatrales Fachwissen auf seine Kernelemente zurückgeführt und in partizipativen Spielwiesen erprobt und ausgelotet. Die Umsetzung und Anwendung geschieht dabei mit demokratischen Führungsprinzipien, die die Teilnehmer*innen dazu befähigen, kreativ und autark gestalterisch zu arbeiten. Dabei werden Wege für einen konstruktiven und gleichwürdigen Umgang mit Vielfalt sichtbar.
Ziel des Workshops ist es, einen Einblick in diesen Ansatz, seinen theaterpädagogischen Bezug, seine Implikationen und der zugrundeliegenden Haltung zu erhalten und die methodischen Basics praktisch selbst zu erproben und zu erforschen.
Matthias Levenig arbeitet seit 1996 als Musiklehrer und Musiker und realisiert regelmäßig musiktheatrale Produktionen. Er ist Theaterpädagoge BuT, Dozent in der Erwachsenenbildung u.a. an der Theaterwerkstatt Heidelberg, am TPZ Ruhr und am PZ Basel. Aktuell ist er in der Zertifizierung zum Veto-Prinzip Trainer nach Maike Plath. Einer seiner Arbeitsschwerpunkte ist der Transfer des Konzepts in die Musikpädagogik.



In diesem Workshop werden Imagination und Verkörperung aus der Schauspielmethode Michael Tschechows mit dem Szenischen Spiel nach Ingo Scheller verbunden. Ausgehend vom Handwerkszeug der Schauspielkunst entsteht ein Dialog zwischen Innen- und Außenwelt sowie zwischen Selbst- und Fremdwahrnehmung. Die gemachten Erfahrungen werden im Sinne des kunstanalogen Coachings reflektiert und kontextualisiert. Das szenische Spiel dient dabei als körperlich-imaginativer Erfahrungsraum und als Methode der Supervision, in dem persönliche Erfahrungen durch Verkörperung, Imagination und spontane Spielsituationen erforscht und reflektiert werden.
Standbildarbeit und szenische Rekonstruktion verdichten innere oder erinnerte Situationen zu Spielszenen, die weniger der Darstellung als vielmehr der Erkundung von Probehandeln dienen. Das Erlebte wird anschließend achtsam, dialogisch und nicht wertend sprachlich vertieft.
Die imaginativ-körperbezogenen Methoden Michael Tschechows ermöglichen es, atmosphärische Bilder körperlich und emotional sichtbar zu machen und diese künstlerisch-kreativ zu reflektieren. Durch innere Monologe sowie die Wiederholung oder Variation von Szenen können sich Perspektiven, Wahrnehmungen und Haltungen verändern. Die Integration von Übungen aus den „Werkgeheimnissen der Schauspielkunst“, psychologischen Gesten, Imagination, Verkörperung und inneren Figurenbildern erweitert das Handlungsspektrum kunstanalogen Coachings.
Widmung_Werkgeheimnisse_Tschechow_Schüler_Hatfield_Schmidt
Kartenreservierung siehe weiter oben!
Zu den Aufführungen (Klick hier...)
und im Einzelnen:
Fragment
fort - Nachtzug nach anderswo
What's next
Offene Probe Junges Theater EINS
1 Ticket, 2 Shows - Lebende Kunst Ü60 & TP24
Zu den kostenfreien Workshops:
Improvisation - spontan - wild - unvorhersehbar
Schreibwerkstatt - Geschichten entstehen lassen
Objekttheater - Wenn Dinge zum Leben erwachen
Tanztheater - Improvisation in Bewegung
Erzähltheater - Geschichten werden lebendig
Party zum Abschluss des Festivals - Infos demnächst!
Wir möchten uns bei allen Wochengruppenleiter*innen, den Teilnehmenden der Spielclubs, sowie bei unserer Vollzeitausbildung für die tatkräftige Unterstützung bedanken. Wir sind stolz, ein solches Format für Menschen aller Altersklassen aus Heidelberg und Umgebung etablieren zu können.
Bitte beachte, dass wir nur über eingeschränkte Parkmöglichkeiten in der Klingenteichstraße verfügen. Hinweise über Parkmöglichkeiten findest Du hier: Parkmöglichkeiten_TWHD
Leider ist der Theatersaal im 1. Stock nicht barrierefrei über eine Treppe erreichbar!
Hier die Bilder vom letzten Jahr 2024:
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