Rückblick 16. Bürgertheater Waldshut 2018
Theaterwerkstatt Heidelberg zum Bürgertheater in Waldshut: Zum 550. Jubiläum der Waldshuter Chilbi wurde zusammen mit den Bürgern der Stadt Waldshut ein großes Bühnenstück rund um die erfolglose Belagerung Waldshuts am 19.08.2018 zur Aufführung gebracht. “Die Belagerung der Stadt Waldshut 1468 durch die Eidgenossen”.
Fotos: Klaus Hansen, Theresia Rüdiger, Michaela Zorn
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Folgendes Schrieb der Südkurier am 19.08.2018 zur Premiere:
Beim Heimatabend der 550. Waldshuter Chilbi wird ein Stück Stadtgeschichte lebendig
von Ursula Freudig
Mit Können und Herzblut haben die 200 Mitwirkenden des Bürgertheateres am Heimatabend der 550. Waldshuter Chilbi die Geschehnisse um die Stadtbelagerung im Jahr 1468 lebendig gemacht. 900 Zuschauer verfolgten das Historischen-Spektakel unter der Federführung der Theaterwerkstatt Heidelberg in der Waldshuter Kaiserstraße.
Für Karlheinz liegt es nach einer stressigen Einkaufstour auf der Hand: 1468 wurde Waldshut ebenso von den Schweizern belagert wie heute. Die amüsanten Debatten, die Karlheinz alias Christian Ruch im Kreise seiner Familie führte, waren auch dieses Jahr Rahmenhandlung für ein monumentales Freiluft-Erlebnis: Das Bürgertheater beim Heimatabend der 550. Chilbi in der Kaiserstraße, das unter dem Motto „Die große Belagerung“ stand. Jeder der rund 900 Plätze war besetzt, als es unter ein paar dunklen, aber regenlosen Wolken, los ging.
Die Zuschauer erlebten eine ebenso professionelle wie informative und humorvolle „Geschichtslektion“, die von der Stadtmusik Waldshut musikalisch begleitet wurde. Aus verschiedenen Blickwinkeln wurde auf die Ereignisse im Jahr 1468 – das Geburtsjahr der Chilbi – geblickt.
Mit Können und Herzblut führten die Darsteller, die jüngsten keine zehn, die ältesten über 90, die damalige Situation in sechs Szenen vor Augen. Die Ängste und Qualen der hiesigen Bevölkerung, Kampfgetümmel mit Kanonendonner und Rauchschwaden, die Uneinigkeit der Schweizer, ihre Debatten im Vorfeld des Friedensvertrags und die Legende vom Schafbock wurden lebendig.
Über 200 Darsteller hatten auf oder hinter der Bühne mitgewirkt. Die Akteure waren Mitglieder hiesiger Vereine, Privatleute und rund 40 Personen aus den Schweizer Kantonen Zug, Appenzell-Innerhoden und Uri. Unter ihnen auch dieses Jahr die Profis der Theaterwerkstatt Heidelberg, die moderierten und die tragenden Sprechrollen spielten. Zum 15. Mal ist unter Regie der Theaterwerkstatt ein Stück Waldshuter Geschichte gekonnt aufbereitet und präsentiert worden, Babette Steinkrüger hatte das Drehbuch geschrieben, Wolfgang Schmidt Regie geführt. Bühnenmeister war wieder Günter Hermle, Christian Ruch hatte recherchiert.
„Ein tolles Spektakel“, nannte Oberbürgermeister Philipp Frank die Aufführung. „Ein völkerverbindendes Miteinander, bei dem jeder Herz, Liebe und Zeit investiert“, umschrieb Margret Teufel – eine der Hauptorganisatorinnen – das Bürgertheater. Sie würdigte die Verdienste der ehrenamtlich Mitwirkenden, allen voran von Jutta Herrmann, die von Anfang an mit dabei wäre.

























































Stephanie Gesse arbeitet seit 2014 als Gesundheits- und Pflegepädagogin (M.A.) im Bereich Fort- und Weiterbildung am Asklepios Bildungszentrum Wiesbaden. 2017 absolvierte sie die Weiterbildung „Spielleitung im Szenischen Spiel“ an der Hochschule Hannover. Von 2021 bis 2025 folgte die Weiterbildung „Theaterpädagogik (BuT)“ an der Theaterwerkstatt Heidelberg. In ihrer theaterpädagogischen Arbeit verbindet sie Methoden des Szenischen Spiels nach Ingo Scheller mit theaterpädagogischen und kunstanalogen Coachingansätzen. Inhaltlich beschäftigt sie sich insbesondere mit Kommunikation, Rollenverständnis sowie herausfordernden Situationen im Gesundheitswesen.

Ute Wieckhorst ist freischaffend in Theater, Film und Fernsehen sowie als Regisseurin und Theaterpädagogin tätig. Als Dozentin an der Theaterwerkstatt Heidelberg unterrichtet sie u.a. Workshopstrukturen, Projektplanung und Konzepte, Stanislawski-System und Methode, Theaterpädagogisches Beglerial am Theater, Methodik und Didaktik der Spielleitung.
Foto: © M. Eckert

Mirijam Kälberer, Theaterregisseurin und Theaterpädagogin (BuT). Regieassistenzen und eigene Regiearbeiten führten sie unter anderem ans Stadttheater Fürth, Stadttheater Heilbronn, zu den Nibelungen Festspielen in Worms, den Schlossfestspielen Ettlingen und KulturMobil Niederbayern. Von 2019 bis 2023 war sie bei den Schlossfestspielen Ettlingen für die Abteilung der Theaterpädagogik verantwortlich. Für die Festspiele inszenierte sie im Sommer 2021 die Kinderoper "Aschenputtel" mit jungen Opernsängern und dem Ettlinger Bürgerchor. 2022 das Familienstück "Ronja Räubertochter". In der Spielzeit 2023 folgten die Inszenierungen "Momo", Familienstück und für den Abendspielplan "Krabat“. Für die Akademie Schloss Rotenfels ist sie als Dozentin im Bereich LITERATUR UND THEATER für Lehrkräfte tätig.
Leitung 2. Tag:
NN,

Zum Stück:
Nichts ist geplant. Alles ist möglich. Und genau das ist der Reiz.
Am Donnerstag, den 02.07., heißt es wieder: What’s Next? Der Improvisationstheaterabend des Donnerstagskurses geht in die nächste Runde – mit einer lebendigen Mischung aus spontanen Games, überraschenden Szenen und längeren improvisierten Geschichten.
Was an diesem Abend passiert, weiß vorher niemand. Nicht die Spielerinnen und Spieler. Nicht das Publikum. Und genau daraus entsteht Theater, das nur in diesem einen Moment existiert: aus einem zugerufenen Wort, einer kleinen Idee, einem Blick, einer Entscheidung – und dem Mut, einfach loszugehen.
Mal wird es komisch, mal absurd, mal berührend. Vielleicht entsteht aus einem harmlosen Satz plötzlich eine ganze Welt. Vielleicht wird aus einer Figur ein Held wider Willen. Vielleicht öffnet sich eine Tür, hinter der niemand wusste, was wartet. Und vielleicht ist genau das die schönste Frage des Abends:
What’s next?
Der Abend verbindet die Energie klassischer Impro-Games mit dem erzählerischen Reiz längerer Formen. Das Publikum darf mitfiebern, lachen, staunen und erleben, wie aus dem Nichts Szenen, Beziehungen und Geschichten entstehen. Jede Aufführung ist einmalig – denn alles entsteht live, direkt vor euren Augen.
Ein Abend für alle, die Lust auf Theater haben, das frisch, unvorhersehbar und voller Spielfreude ist. Für Freundinnen und Freunde der Improvisation genauso wie für alle, die einfach einen besonderen Theaterabend erleben möchten.
Kommt vorbei und lasst euch überraschen, mitreißen und begeistern. Denn bei What’s Next? ist die Antwort immer offen.
Hard Facts!
Spielleitung: Alexandra Walter & Sebastian Schwarz
Bitte beachte, dass wir nur über eingeschränkte Parkmöglichkeiten in der Klingenteichstraße verfügen. Hinweise über Parkmöglichkeiten findest Du hier: 
Zur Werkschau:
Tante Roswita hat Geld. Viel Geld.
Und schlechte Laune - niemand kann es ihr recht machen.
Oder sollten wir besser sagen: Sie leidet an chronischem Kontrollzwang?
Während die alte Dame ihr Umfeld kontrolliert und alle an ihre Grenzen bringt, entstehen um sie herum plötzlich große Pläne.
Zwischen Hoffnung, Wut und wachsendem Druck beginnt eine Auseinandersetzung:
Was ist gerecht? Wie weit darf man gehen?
Das Junge Theater EINS hat sich in dieser Spielzeit mit Macht, Wünschen und gefährlichen Gedanken beschäftigt - und mit einer Frage, die beantwortet werden will.
Spielleitung: Clara Ciliox-Schütz
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Zum Stück:
Die Ü60-Theatergruppe hat sich mit bekannten Kunstwerken quer durch die Geschichte beschäftigt – mit allen Sinnen, mit Fantasie und Neugier. So werden Gemälde zum Leben erweckt, in Bewegung versetzt, in Klänge übersetzt – und erscheinen in neuem Licht.
Die Spielerinnen und Spieler bringen die Vielseitigkeit der Kunst auf die Bühne und nähern sich ihr mal humorvoll und energetisch, mal nachdenklich und vorsichtig. Sie schlüpfen in verschiedene Rollen oder verbinden die Kunstwerke mit eigenen Lebensgeschichten.
Ein Theaterabend der besonderen Art!"
Spielleitung: Beate Metz, Nelly Sautter
Das Projekt wird gefördert vom Landesverband Amateurtheater Baden-Württemberg e. V.
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