Theaterpädagogisches Manifest
Mehr Drama, Baby und das theaterpädagogische Manifest.
Am 5. Mai 2017 wurde in der Theaterwerkstatt Heidelberg das »Theaterpädagogische Manifest« der Öffentlichkeit vorgestellt. In einem zwei Jahre dauernden Prozess war es bundesweit verbands- und organisationsübergreifend erarbeitet worden und bündelt heute die fundierte Erfahrungen dazu, was gelingende theaterpädagogische Arbeit braucht. Es soll als Leitlinie für Fachkräfte, Kulturschaffende, Auftraggeber, Politiker und Geldgeber die zielführende Kommunikation zu seiner solchen, gelingenden Arbeit vereinfachen. Theaterpädagogische Projekte, Kurse und Gruppen sind zwar heute ein wesentlicher Bestandteil kultureller Bildungsangebote und die Qualität theaterpädagogischer Ausbildung ist so hoch wie nie zuvor, aber notwendige Rahmenbedingungen für theaterpädagogische Arbeit sind der Öffentlichkeit noch wenig bewusst.







Stephanie Gesse arbeitet seit 2014 als Gesundheits- und Pflegepädagogin (M.A.) im Bereich Fort- und Weiterbildung am Asklepios Bildungszentrum Wiesbaden. 2017 absolvierte sie die Weiterbildung „Spielleitung im Szenischen Spiel“ an der Hochschule Hannover. Von 2021 bis 2025 folgte die Weiterbildung „Theaterpädagogik (BuT)“ an der Theaterwerkstatt Heidelberg. In ihrer theaterpädagogischen Arbeit verbindet sie Methoden des Szenischen Spiels nach Ingo Scheller mit theaterpädagogischen und kunstanalogen Coachingansätzen. Inhaltlich beschäftigt sie sich insbesondere mit Kommunikation, Rollenverständnis sowie herausfordernden Situationen im Gesundheitswesen.

Zum Stück:
Was passiert, wenn Misstrauen, Verrat und Overthinking komplett eskalieren?
In unserer modernen Inszenierung von Hamlet trifft Shakespeare auf heutige Vibes: düstere Intrigen, Familiendrama, emotionale Chaos-Momente — eine Story, in der schnell klar wird:
„Es ist etwas faul im Staate.“
Erlebt einen Theaterabend voller Spannung, schwarzem Humor und intensiver Szenen zwischen Wahnsinn, Wahrheit und Rache-Arc.
Klassiker trifft Gegenwart — emotional, dramatisch und manchmal erschreckend relatable.
Spielleitung: Clara Ciliox-Schütz
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