Impro – Langform mit dem Format TROLLEY TRIALS
Liebe Fans des Improvisationstheaters und des Geschichtenerzählens!
Wie würdest du handeln, wenn du dich zwischen Tragödie und Desaster entscheiden musst? Weißt du nicht? Kein Problem! Denn ich habe ein Improformat namens TROLLEY TRIALS geschrieben, in dem das Publikum dieser Qual der Wahl ausgesetzt ist. Wir dürfen dann die Umstände auf der Bühne ausbaden. 😀
Es handelt sich dabei um ein Langformat. Bedeutet, dass über einen Zeitraum von ein bis zwei Stunden eine einzige Geschichte improvisiert wird, in denen die Charaktere, die Welt, die Beziehungen – ja, alles – über die Dauer des Stückes bestehen.
Mein langfristiges Ziel ist ein Heidelberger Ensemble aufzustellen, mit dem das Format inszeniert werden kann. Es ist so geschrieben, dass zwei Gruppen mit je drei bis fünf Personen miteinander spielen und deswegen ist es ideal für ein Städte Mash-Up! Es gibt bereits in Wien zwei Ensembles (Deutsch&Englisch), die nur darauf warten, Menschen aus Heidelberg kennenzulernen und miteinander eine Show zu spielen!
Das Problem? Ich kenne einfach (noch!) zu wenige impro-begeisterte Menschen hier in Heidelberg.
Deswegen möchte ich Dich am 17.01.26 von 17-20 Uhr in der Theaterwerkstatt Heidelberg zu einem Impro-Langform-Schnupperkurs einladen!
Shows in Wien oder Heidelberg interessieren dich nicht? –> Mit einem Interesse für Langform bist du bereits mehr als willkommen.
Klicke hier, um dich anzumelden (sichert einen Platz)
Voraussetzungen: ein Interesse für Impro, dem Geschichtenerzählen und der Schauspielerei
Kosten: freie Spende
Ich freue mich auf Deine Teilnahme!
Liebe Grüße
Lukas Mitteröcker
PS: Trolley Trials basiert auf dem philosophischen Gedankenexperiment popularisiert von Philippa Foot; dem Trolley-Problem. –> Klicke hier, wenn du mehr über das Trolley-Problem erfahren möchtest
unter der Leitung von Lukas Mitteröcker (Theaterpädagoge in der TP25)
Wo? Klingenteichstr. 8, Nähe Bushaltestelle Peterskirche (Altstadt)
Wann? 17.01.2026 17:00 bis 20:00 Uhr
Kosten: Eintritt frei; Spenden erbeten
Reservierung? Siehe Link zum Anmeldeformular im Text




Stephanie Gesse arbeitet seit 2014 als Gesundheits- und Pflegepädagogin (M.A.) im Bereich Fort- und Weiterbildung am Asklepios Bildungszentrum Wiesbaden. 2017 absolvierte sie die Weiterbildung „Spielleitung im Szenischen Spiel“ an der Hochschule Hannover. Von 2021 bis 2025 folgte die Weiterbildung „Theaterpädagogik (BuT)“ an der Theaterwerkstatt Heidelberg. In ihrer theaterpädagogischen Arbeit verbindet sie Methoden des Szenischen Spiels nach Ingo Scheller mit theaterpädagogischen und kunstanalogen Coachingansätzen. Inhaltlich beschäftigt sie sich insbesondere mit Kommunikation, Rollenverständnis sowie herausfordernden Situationen im Gesundheitswesen.

Ute Wieckhorst ist freischaffend in Theater, Film und Fernsehen sowie als Regisseurin und Theaterpädagogin tätig. Als Dozentin an der Theaterwerkstatt Heidelberg unterrichtet sie u.a. Workshopstrukturen, Projektplanung und Konzepte, Stanislawski-System und Methode, Theaterpädagogisches Beglerial am Theater, Methodik und Didaktik der Spielleitung.
Foto: © M. Eckert

Mirijam Kälberer, Theaterregisseurin und Theaterpädagogin (BuT). Regieassistenzen und eigene Regiearbeiten führten sie unter anderem ans Stadttheater Fürth, Stadttheater Heilbronn, zu den Nibelungen Festspielen in Worms und den Schlossfestspielen Ettlingen. Von 2019 bis 2023 war sie bei den Schlossfestspielen Ettlingen für die Abteilung der Theaterpädagogik verantwortlich. Für die Festspiele inszenierte sie im Sommer 2021 die Kinderoper “Aschenputtel” mit jungen Opernsängern und dem Ettlinger Bürgerchor. 2022 das Familienstück “Ronja Räubertochter”. In der Spielzeit 2023 folgten die Inszenierungen “Momo”, Familienstück und für den Abendspielplan “Krabat“. Für die Akademie Schloss Rotenfels ist sie als Dozentin im Bereich LITERATUR UND THEATER für Lehrkräfte tätig. Seit 2023 arbeitet sie als Theaterpädagogin am Jungen Landestheater Tübingen und inszeniert dort den professionellen Jugendclub „Junge Szene“.
Leitung 2. Tag:
Adrian Paco Ammon studierte Grundschullehramt sowie Theaterpädagogik und Bildungswissenschaften an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg. Dort wirkte er mehrere Jahre in verschiedenen Theatergruppen mit. Er war zudem als Lehrbeauftragter in der Theaterpädagogik der PH Heidelberg und als freier Theaterpädagoge tätig.
Regieassistenzen und -hospitanzen führten ihn an die Bremer Shakespeare Company, das ‚Institut für theatrale Zukunftsforschung‘ im Zimmertheater Tübingen und das Figurentheater der Theater Chemnitz. Ein Fokus seiner Arbeit ist ein Verständnis von Theater als Ort der Begegnung zwischen Publikum, Theaterschaffenden und Aufführungsort. Außerdem befasst er sich mit machtkritischen und partizipativen Ansprüchen an Probenprozesse. Zur Zeit arbeitet er als Regieassistenz am Jungen Landestheater Tübingen, wo er auch Bibliotheks- und Klassenzimmerstücke inszeniert.


