Workshop – Perspektivsuche auf der Straße – Klingenteichspiele 2026
Perspektivsuche auf der Straße
– Theaterpädagogik für mehr Empathie –
Platzreservierung: Klicke hier…
Zum Workshop:
Dieser Tages-Workshop bietet für Menschen ab 18 Jahren einen bewertungsarmen Raum, um ihr Bewusstsein für soziale Ungleichheit zu stärken und Empathie für Menschen ohne eigenen Wohnraum zu entwickeln. Mithilfe theaterpädagogischer Methoden können die Teilnehmenden unterschiedliche Perspektiven spielerisch erleben und reflektieren. Durch eigenes Ausprobieren, gemeinsames Spiel und kreative Übungen werden persönliche Erfahrungen ermöglicht, die zur Selbstreflexion und persönlichen Weiterentwicklung beitragen. Ziel ist es, Verständnis, Mitgefühl und soziale Sensibilität nachhaltig zu fördern.
Altersempfehlung: ab 18 Jahren
Dauer: 5-6 Stunden / 11:00 – 17:00 Uhr
Ort: Theaterwerkstatt Heidelberg
Klingenteichstraße 8, 69117 Heidelberg
Keine Vorkenntnisse nötig
Bitte in bewegungsfreundlicher Kleidung kommen
Sonstiges: Der Workshop behandelt unter anderem Themen wie Sucht, psychische Erkrankungen, Wohnungslosigkeit und persönliche Krisenerfahrungen. Bitte achtet auf eure eigenen Grenzen; Rückzug und Pausen sind jederzeit möglich.
Bitte sorgt für Verpflegung in den Pausen.
Workshopleitung: Christina D’Elia, Anna-Sophia Backhaus
Bitte beachte, dass wir nur über eingeschränkte Parkmöglichkeiten in der Klingenteichstraße verfügen. Hinweise über Parkmöglichkeiten findest Du hier: Parkmöglichkeiten_TWHD
Leider ist der Theatersaal im 1. Stock nicht barrierefrei über eine Treppe erreichbar!
Platzreservierung siehe weiter oben!
Wo? Klingenteichstraße 8
Wann? 04.07.2026 11:00 - 17:00 Uhr
Reservierung? Über Yes-Ticket




Stephanie Gesse arbeitet seit 2014 als Gesundheits- und Pflegepädagogin (M.A.) im Bereich Fort- und Weiterbildung am Asklepios Bildungszentrum Wiesbaden. 2017 absolvierte sie die Weiterbildung „Spielleitung im Szenischen Spiel“ an der Hochschule Hannover. Von 2021 bis 2025 folgte die Weiterbildung „Theaterpädagogik (BuT)“ an der Theaterwerkstatt Heidelberg. In ihrer theaterpädagogischen Arbeit verbindet sie Methoden des Szenischen Spiels nach Ingo Scheller mit theaterpädagogischen und kunstanalogen Coachingansätzen. Inhaltlich beschäftigt sie sich insbesondere mit Kommunikation, Rollenverständnis sowie herausfordernden Situationen im Gesundheitswesen.

Ute Wieckhorst ist freischaffend in Theater, Film und Fernsehen sowie als Regisseurin und Theaterpädagogin tätig. Als Dozentin an der Theaterwerkstatt Heidelberg unterrichtet sie u.a. Workshopstrukturen, Projektplanung und Konzepte, Stanislawski-System und Methode, Theaterpädagogisches Beglerial am Theater, Methodik und Didaktik der Spielleitung.
Foto: © M. Eckert

Mirijam Kälberer, Theaterregisseurin und Theaterpädagogin (BuT). Regieassistenzen und eigene Regiearbeiten führten sie unter anderem ans Stadttheater Fürth, Stadttheater Heilbronn, zu den Nibelungen Festspielen in Worms und den Schlossfestspielen Ettlingen. Von 2019 bis 2023 war sie bei den Schlossfestspielen Ettlingen für die Abteilung der Theaterpädagogik verantwortlich. Für die Festspiele inszenierte sie im Sommer 2021 die Kinderoper “Aschenputtel” mit jungen Opernsängern und dem Ettlinger Bürgerchor. 2022 das Familienstück “Ronja Räubertochter”. In der Spielzeit 2023 folgten die Inszenierungen “Momo”, Familienstück und für den Abendspielplan “Krabat“. Für die Akademie Schloss Rotenfels ist sie als Dozentin im Bereich LITERATUR UND THEATER für Lehrkräfte tätig. Seit 2023 arbeitet sie als Theaterpädagogin am Jungen Landestheater Tübingen und inszeniert dort den professionellen Jugendclub „Junge Szene“.
Leitung 2. Tag:
Adrian Paco Ammon studierte Grundschullehramt sowie Theaterpädagogik und Bildungswissenschaften an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg. Dort wirkte er mehrere Jahre in verschiedenen Theatergruppen mit. Er war zudem als Lehrbeauftragter in der Theaterpädagogik der PH Heidelberg und als freier Theaterpädagoge tätig.
Regieassistenzen und -hospitanzen führten ihn an die Bremer Shakespeare Company, das ‚Institut für theatrale Zukunftsforschung‘ im Zimmertheater Tübingen und das Figurentheater der Theater Chemnitz. Ein Fokus seiner Arbeit ist ein Verständnis von Theater als Ort der Begegnung zwischen Publikum, Theaterschaffenden und Aufführungsort. Außerdem befasst er sich mit machtkritischen und partizipativen Ansprüchen an Probenprozesse. Zur Zeit arbeitet er als Regieassistenz am Jungen Landestheater Tübingen, wo er auch Bibliotheks- und Klassenzimmerstücke inszeniert.

