“Kontakt-Schleifen”
Was passieren kann, wenn zwölf fremde Menschen in einem Hotel aufeinander treffen, zeigt das Tübinger Ensemble ZEITSPRUNG in seinem neuen Stück „Kontakt-Schleifen“. Das Ensemble, bestehend aus Amateurschauspielern zwischen 14 und 84 Jahren, entwickelte in siebenmonatiger Text- und Probearbeit eine bunte und spannende Tragikomödie, die auch mehrere Gesangseinlagen enthält. An einem Ort der Zufälligkeit, im Hotel „Am Rande“, begegnen sich einsame Figuren, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Doch auf den zweiten Blick wird deutlich, dass die Hotelgäste von der gleichen Sehnsucht getrieben werden, nämlich von der Sehnsucht nach echter Nähe und Freundschaft. Wie in einem Teilchenbeschleuniger lässt das Ensemble die verschiedenen Welten in der Lobby aufeinanderprallen. Verhärtete Fassaden beginnen zu bröckeln: Die Protagonisten geben immer mehr von sich preis, entdecken verschüttete Erinnerungen und verborgene Wünsche… .
Das Generationentheater ZEITSPRUNG entstand 1996 als Projekt der Theaterpädagogik des Landestheater Tübingens (LTT) und wird seit 2002 unter der Leitung von Helga Kröplin als freie Gruppe in Kooperation mit dem LTT weitergeführt. In der intergenerativen Theaterarbeit treffen vier Generationen aufeinander, die Arbeitsweise wird wesentlich durch Ensemblespiel, kollektive Arbeitsprozesse und Generationen-Themen geprägt.
unter der Leitung von Helga Kröplin
Veranstalter: Generationentheater Zeitsprung des Landestheaters Tübingen
Wo? Theaterwerkstatt Heidelberg: Klingenteichstr. 8, Nähe Bushaltestelle Peterskirche (Altstadt)
Wann? 30.03.2008 11:00 Uhr
Kosten: 10 € Eintritt (7 € ermäßigt)






Prof. Dr. Günther Wüsten, Psychologischer Psychotherapeut, Theatermensch, klinischer Hypnotherapeut Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Hypnotherapie (DGH). Supervisor in der Psychosozialen Praxis und Psychiatrie. Dozent in der Psychotherapieausbildung PSP Basel und Ausbilder für Supervision.
Besuch der Schauspielakademie Zürich, Studium der Theaterpädagogik an der Theaterwerkstatt Heidelberg. Theaterprojekte im Kulturzentrum Lübeck. Forschendes Theater im K Haus Basel. Leitung des MAS Programms Psychosoziale Beratung mit Schwerpunkt Ressourcenorientierte Beratung. Arbeitet am Institut Beratung Coaching und Sozialmanagement der Fachhochschule Nordwestschweiz Hochschule für Soziale Arbeit und in freier Praxis.

