“Das Wüstenkabarett”
Wenn der französische Chanson auf das deutsche Kabarett trifft. In der Vergangenheit graben, um die Zukunft zu errichten: Gemäß diesem Motto sollen in dem Theaterstück „Wüstenkabarett“ zwei musikalische Traditionen, nämlich der französische und der deutsche Chanson, wiederentdeckt werden. Verwirklicht wird dies, indem aus beiden Ländern zwölf junge Sänger, Musiker und Schauspieler – professionell oder sich noch in der Ausbildung befindend – zusammengebracht und unter die künstlerische Leitung eines deutsch-französischen Duos, der Sängerin und Schauspielerin Eva Biermann und dem Pianistin und Komponisten Michel Rodriguez, gestellt werden. In einem abgelegenen Ausgrabungscamp versuchen deutsche und französische Jugendliche für einen Sommer lang, die Schätze der Vergangenheit vor dem Vergessen zu retten. Während sie tagsüber von der Arbeit ins Schwitzen geraten, hocken sie abends zusammen und langweilen sich, denn um ihr rudimentäres Biwak herum gibt es nichts als Wüste. Die einzige Verbindung mit dem Rest der Welt läuft, wenn überhaupt, übers Internet und über den Lieferwagen, der einmal pro Woche vorbeikommt. Sonst passiert nichts. Da fängt einer der Jugendlichen an, einen Rhythmus zu schlagen, in den nach und nach alle anderen mit einfallen. Gemeinsam machen sie Musik und benutzen ihre Arbeits- und Küchengeräte als Begleitinstrumente. Es werden Chansons gesungen, an die man sich gerade noch erinnert und die Worte hinzuerfunden, die fehlen oder die man in der anderen Sprache nicht kennt. In diese gut gelaunte Anti-Superstar- Show kann jeder seine kulturellen Wurzeln einbringen, und es entsteht eine bunte und verrückte Gegenwart. Nach zwei Wochen künstlerischen Schaffens im Théâtre des Asphodèles in Lyon soll das in Zusammenarbeit mit der Plateforme de la jeune création franco-allemande und dem Goethe-Institut Lyon entstandene Musiktheaterstück für die Deutschlandtournee in Heidelberg uraufgeführt werden.
unter der Leitung von Eva Biermann
Wo? Theaterwerkstatt Heidelberg: Klingenteichstr. 8, Nähe Bushaltestelle Peterskirche (Altstadt)
Wann? 28.04.2008 - 29.04.2008






Stephanie Gesse arbeitet seit 2014 als Gesundheits- und Pflegepädagogin (M.A.) im Bereich Fort- und Weiterbildung am Asklepios Bildungszentrum Wiesbaden. 2017 absolvierte sie die Weiterbildung „Spielleitung im Szenischen Spiel“ an der Hochschule Hannover. Von 2021 bis 2025 folgte die Weiterbildung „Theaterpädagogik (BuT)“ an der Theaterwerkstatt Heidelberg. In ihrer theaterpädagogischen Arbeit verbindet sie Methoden des Szenischen Spiels nach Ingo Scheller mit theaterpädagogischen und kunstanalogen Coachingansätzen. Inhaltlich beschäftigt sie sich insbesondere mit Kommunikation, Rollenverständnis sowie herausfordernden Situationen im Gesundheitswesen.

Zum Stück:
Was passiert, wenn Misstrauen, Verrat und Overthinking komplett eskalieren?
In unserer modernen Inszenierung von Hamlet trifft Shakespeare auf heutige Vibes: düstere Intrigen, Familiendrama, emotionale Chaos-Momente — eine Story, in der schnell klar wird:
„Es ist etwas faul im Staate.“
Erlebt einen Theaterabend voller Spannung, schwarzem Humor und intensiver Szenen zwischen Wahnsinn, Wahrheit und Rache-Arc.
Klassiker trifft Gegenwart — emotional, dramatisch und manchmal erschreckend relatable.
Spielleitung: Clara Ciliox-Schütz
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