Die 62. Intensivwoche an der Theaterwerkstatt Heidelberg war ein voller Erfolg!
Die Inszenierung eines Jugendstückes, angelehnt an das Jugendstück “DNA” und der antike Klassiker “Antigone” von Sophokles füllten diese Woche.
Es fand eine intensive Auseinandersetzung mit den Inhalten und Themen dieser Stücke statt, sowie eine enge Zusammenarbeit in den Inszenierungsprozessen.
Beide Inszenierungen wurden am Ende auf unserer Bühne präsentiert!
Wir danken allen Studierenden und Dozenten für die gelungene Woche und für die tollen Abschlusspräsentationen!
Am 24.04.26 von 13:00 bis 17:15 Uhr und nach Absprache findet bei uns in der Theaterwerkstatt Heidelberg der Informations- und Aufnahmeworkshop statt, für alle, die sich auf eine unserer Theaterpädagogischen Aus- und Weiterbildungen beworben haben.
Bei diesem Workshop, spürst du die Atmosphäre unseres Hauses und erhälst vor allem einen ersten Einblick in die Theaterpädagogik! Durch theaterpädagogische Übungen und Methoden bekommst du ein Gefühl dafür, wie der Unterricht bei uns gestaltet ist.
Außerdem lernst du andere Bewerber:innen kennen, mit denen du in Zukunft vielleicht gemeinsam die Aus-/Weiterbildung machst.
Bewirb dich jetzt auf eine unserer Theaterpädagogischen Aus- und Weiterbildungen und erhalte eine Einladung zum Informations- und Aufnahmeworkshop.
Bei Fragen, schreibe uns einfach eine Mail an:
info@theaterwerkstatt-heidelberg.de
Wir freuen uns auf dich!
Weitere detaillierte Informationen über die Weiterbildung. (Klick) hier…
Vor kurzem startete unser neues Weiterbildungsformat “Kunstanaloges Coaching -Theaterpädagogische Kompetenzen in Psychotherapie Coaching und Beratung”!
Prof. Dr. Günther Wüsten, Leiter und Dozent der Weiterbildung, blickt begeistert auf das erste Wochenende zurück. Besonders beeindruckt zeigt er sich von der Offenheit, Neugier und Spielfreude der Teilnehmenden, die von Beginn an eine lebendige und inspirierende Atmosphäre geschaffen haben.
Inhaltlich spannte sich der Bogen von grundlegenden psychologischen Konzepten über Bedürfnistheorien bis hin zu Themen wie Regulation und Self-Compassion. Mit großer Motivation und Engagement widmete sich die Gruppe diesen vielseitigen Schwerpunkten und legte damit einen starken Grundstein für die kommenden Module.
Günther wünscht allen weiteren Dozierenden viel Freude bei ihren Modulen sowie eine ebenso bereichernde Zusammenarbeit mit dieser engagierten Gruppe.
bitten wir schriftlich per Post oder per Mail an uns zu senden. Auf telefonischem Wege oder per Mail beantworten wir gern Ihre Fragen. Den Termin für einen der nächsten Kennlern- und Aufnahmeworkshops finden Sie hier…
Beginn der Weiter- und Ausbildungen am (Strg+Klick):
Vollzeit: Weitere Info hier… ab 12.10.2026 “Theaterpädagogik BuT”
Teilzeit: Weitere Info hier… ab 12.09.2026 “Grundlagen/ Spielleitung und Theaterpädagogik BuT”
Teilzeit: Weitere Info hier… ab 03.10.2026 “Aufbaubildung, Theaterpädagogik BuT”
Teilzeit: Weitere Info hier… ab 07.03.2026 “Theaterpädagogische Kompetenzen in Psychotherapie Coaching”
Teilzeit: Weitere Info hier… ab dem 31.01.2026 “Theater der Unterdrückten – Angewandtes Theater nach Augusto Boal”
Teilzeit Weitere Info hier… ab 28.02.2026 “Choreographie heute”
Teilzeit Weitere Info hier… wieder ab Mitte 2026 “Musiktheaterpädagogik”
Kennlern- und Aufnahmeworkshops
für Theaterpädagogik BuT Voll- und Teilzeit am 24.04.26 von 13:00 bis 17:15 Uhr und nach Absprache – Bitte nach Absprache
Save and share the date!
Wir freuen uns, dass vom 29. Juni. bis 05. Juli 2026 wir erneut zu den Klingenteichspielen – dem Festival unserer wöchentlichen Ensemble-Gruppen – einladen dürfen, in welcher alle unsere Gruppen (Theaterlaboratorium, Schauspiel ZWEI, Junges Theater, Improvisation und Ü60) ihre Aufführungen zeigen werden. Alle Gruppen haben hierdurch die Möglichkeit, sich gegenseitig zu sehen, zu erleben und in einen wirkungsvollen Austausch zu gehen.
Der Ansatz des partizipativen, biografischen Theaterunterrichts ist ein durchstrukturiertes, methodisches Konzept. Es ermöglicht künstlerische Freiheit in allen Phasen des Prozesses und bietet dennoch ein transparentes, pädagogisch anspruchsvolles Grundgerüst an Methodik. Der Ansatz des „Theatralen Mischpults“ und der inklusiven, inneren Haltung ist von Maike Plath auf der Basis langjähriger konkreter Unterrichtspraxis mit Jugendlichen in Berlin Neukölln entwickelt worden. Er lässt sich auf andere künstlerische Sparten übertragen und bietet zahlreiche Ansatzpunkte zur eigenständigen Weiterentwicklung. Insofern eignet sich dieser methodische Ansatz dafür, ein grundsätzlich neues, inklusives Verständnis von Bildung zu initiieren, welches auf der Autonomie des Einzelnen beruht.
Der Ansatz des partizipativen, biografischen Theaterunterrichts ist ein durchstrukturiertes, methodisches Konzept. Es ermöglicht künstlerische Freiheit in allen Phasen des Prozesses und bietet dennoch ein transparentes, pädagogisch anspruchsvolles Grundgerüst an Methodik. Der Ansatz des „Theatralen Mischpults“ und der inklusiven, inneren Haltung ist von Maike Plath auf der Basis langjähriger konkreter Unterrichtspraxis mit Jugendlichen in Berlin Neukölln entwickelt worden. Er lässt sich auf andere künstlerische Sparten übertragen und bietet zahlreiche Ansatzpunkte zur eigenständigen Weiterentwicklung. Insofern eignet sich dieser methodische Ansatz dafür, ein grundsätzlich neues, inklusives Verständnis von Bildung zu initiieren, welches auf der Autonomie des Einzelnen beruht.
Beflügelt durch die aktuelle Politisierung der Theaterhäuser, in denen Themen wie Diversität, Gender, Klima, Demokratie, etc. auf institutioneller Ebene angekommen sind, wird auch eine andere Frage wieder bedeutsamer: Was will man eigentlich mit einem Stück oder Stoff thematisieren und von welcher gesellschaftlicher Relevanz ist das dann? Auch in der Theaterpädagogik reicht es vielleicht nicht aus, sich einen Stoff oder einen Text nach Belieben zu eigen zu machen. Und die Integration unterschiedlichster Perspektiven in eine Inszenierung, die uns das postdramatische Theater heute erlaubt, hat womöglich einen Schwachpunkt: Es muss weniger um Positionen miteinander gerungen werden. Aber reicht ein gesellschaftliches Nebeneinander (auch auf der Bühne) zum Erhalt der Demokratie? Und ist die Kunst wirklich noch frei, wenn wir sie zum Schauplatz unserer Selbstverwirklichung (als Kreativsubjekte oder Künstler*innen) machen? Doch wie kommen wir im Theater, insbesondere auf der Bühne, gezielt zu inhaltlichen Positionen ohne künstlerische Prozesse schon im Vorfeld ideologisch zu kanalisieren? Wir brauchen also Methoden, mit denen wir Stücke und Stoffe in der praktischen Arbeit am Material neu auslegen können und dabei in eine künstlerische Auseinandersetzung mit inhaltlichen Fragen kommen. Dieser Workshop vermittelt dazu Arbeits-Techniken.
Es werden dramaturgische und inszenatorische Methoden der perspektivierenden Interpretation von Stoffen und Stücken mit der Gruppe erarbeitet. Kurze Texte werden als Geschichten entwickelt und szenisch interpretiert. Dabei sollen exemplarisch drei handwerklich-ästhetische Verfahrensweisen verfolgt werden. Das Framing als Technik der symbolischen Kontextualisierung von Texten, das Training als Textsprechen in ausgewählten Kommunikationsformaten, um neue Sprechhaltungen zu finden und die Perspektivierung als eine Art inszenatorische Prioritätensetzung zum Ausprobieren der Umsetzung von verschiedenen Sichtweisen auf ein Thema (aus Perspektive einzelner Figuren, aus den Perspektiven diverser Zuschauer*innen heraus und aus der jeweils eigenen Bewertung einer Szene heraus). Grundkenntnisse dramatischer, epischer und performativer Erzählformen sind dabei hilfreich.
Beflügelt durch die aktuelle Politisierung der Theaterhäuser, in denen Themen wie Diversität, Gender, Klima, Demokratie, etc. auf institutioneller Ebene angekommen sind, wird auch eine andere Frage wieder bedeutsamer: Was will man eigentlich mit einem Stück oder Stoff thematisieren und von welcher gesellschaftlicher Relevanz ist das dann? Auch in der Theaterpädagogik reicht es vielleicht nicht aus, sich einen Stoff oder einen Text nach Belieben zu eigen zu machen. Und die Integration unterschiedlichster Perspektiven in eine Inszenierung, die uns das postdramatische Theater heute erlaubt, hat womöglich einen Schwachpunkt: Es muss weniger um Positionen miteinander gerungen werden. Aber reicht ein gesellschaftliches Nebeneinander (auch auf der Bühne) zum Erhalt der Demokratie? Und ist die Kunst wirklich noch frei, wenn wir sie zum Schauplatz unserer Selbstverwirklichung (als Kreativsubjekte oder Künstler*innen) machen? Doch wie kommen wir im Theater, insbesondere auf der Bühne, gezielt zu inhaltlichen Positionen ohne künstlerische Prozesse schon im Vorfeld ideologisch zu kanalisieren? Wir brauchen also Methoden, mit denen wir Stücke und Stoffe in der praktischen Arbeit am Material neu auslegen können und dabei in eine künstlerische Auseinandersetzung mit inhaltlichen Fragen kommen. Dieser Workshop vermittelt dazu Arbeits-Techniken.
Es werden dramaturgische und inszenatorische Methoden der perspektivierenden Interpretation von Stoffen und Stücken mit der Gruppe erarbeitet. Kurze Texte werden als Geschichten entwickelt und szenisch interpretiert. Dabei sollen exemplarisch drei handwerklich-ästhetische Verfahrensweisen verfolgt werden. Das Framing als Technik der symbolischen Kontextualisierung von Texten, das Training als Textsprechen in ausgewählten Kommunikationsformaten, um neue Sprechhaltungen zu finden und die Perspektivierung als eine Art inszenatorische Prioritätensetzung zum Ausprobieren der Umsetzung von verschiedenen Sichtweisen auf ein Thema (aus Perspektive einzelner Figuren, aus den Perspektiven diverser Zuschauer*innen heraus und aus der jeweils eigenen Bewertung einer Szene heraus). Grundkenntnisse dramatischer, epischer und performativer Erzählformen sind dabei hilfreich.
Herzlichen Glückwunsch! Bestanden!
Wir gratulieren der TP23 – dem 24. Vollzeitlehrgang – zur erfolgreich abgeschlossenen Ausbildung zur Theaterpädagogin und zum Theaterpädagogen BuT im September 2024. Nach der feierlichen Zeugnisvergabe wurde nicht nur getanzt und gerockt, sondern auch beeindruckend performt.
Wir wünschen den Absolvent*innen und zukünftigen Kolleg*Innen alles Gute für ihre theaterpädagogische Arbeit und ihren zukünftigen Weg!
Wir unterstützen den Einsatz theaterpädagogischer Methoden in psychotherapeutischen Arbeitsfeldern, weil Theaterpädagogik die persönliche, soziale und ästhetische Entwicklung mit den Mitteln des “Darstellenden Spiels” ermöglicht. Dabei liegt der Fokus immer auf dem handlungsorientierten, positiven und spielerischen Umgang miteinander, der unter anderem Ausdrucksfreude und Partizipation weckt. Hier ein Filmbeitrag unserer Absolventin Marion Gottlob:
Der Ansatz des partizipativen, biografischen Theaterunterrichts ist ein durchstrukturiertes, methodisches Konzept. Es ermöglicht künstlerische Freiheit in allen Phasen des Prozesses und bietet dennoch ein transparentes, pädagogisch anspruchsvolles Grundgerüst an Methodik. Der Ansatz des „Theatralen Mischpults“ und der inklusiven, inneren Haltung ist von Maike Plath auf der Basis langjähriger konkreter Unterrichtspraxis mit Jugendlichen in Berlin Neukölln entwickelt worden. Er lässt sich auf andere künstlerische Sparten übertragen und bietet zahlreiche Ansatzpunkte zur eigenständigen Weiterentwicklung. Insofern eignet sich dieser methodische Ansatz dafür, ein grundsätzlich neues, inklusives Verständnis von Bildung zu initiieren, welches auf der Autonomie des Einzelnen beruht.
Wir freuen uns, dass vom 30. Oktober bis 3. November 2024 die 59. Intensivwoche stattfinden konnte, in welcher vier unserer berufsbegleitenden Ausbildungsgruppen an unterschiedlichen Kursen teilgenommen und verschiedene Inszenierungsformate kennengelernt haben.
Innerhalb von fünf Tagen haben die rund 80 Teilnehmer*innen der Kurse „Stückentwicklung und Grundlagen der Improvisation“, “Postdramatisches Theater”, „Biographisches Theater“, und „Tanz“, neue Methoden erlernt und dabei Stücke entwickelt, welche am Wochenende aufgeführt und auf ihre theaterpädagogische und ästhetische Wirkung hin in Nachgesprächen reflektiert wurden. Alle Gruppen hatten hierdurch die einmalige Möglichkeit, sich gegenseitig zu sehen, zu erleben und in einen wirkungsvollen Austausch zu gehen.
Wir danken allen Studierenden und Dozierenden für die gelungene Woche und für die tollen Abschlusspräsentationen!
Es freut uns sehr, dass Alexej Gerassimez vom 04. bis 08.08. im Rahmen des Heidelberger Frühlings und MLP bei uns zu Gast ist. Der Perkussionist und Komponist probt mit Ensemble im Saal der Theaterwerkstatt Heidelberg und wird am Mittwoch, den 07.08. von 11:15 bis 12:00 Uhr ein Konzert geben. Das Repertoire des Künstlers umfasst Klassik, Neue Musik, Jazz, Minimal Music und eigene Kompositionen. Es sind nur noch ein paar wenige Plätze frei für Teilnehmende und ehemalige Teilnehmende der Musiktheaterpädagogik und Theaterpädagogik an der TWHD.
Anmeldung nur per Mail: info@theaterwerkstatt-heidelberg.de
In diesem Kurs setzen wir uns auseinander mit Partizipation im soziokulturellen Feld und zielgruppenorientierten Projekten. Die produktive Auseinandersetzung mit lokalen und globalen Themen mittels Kunst, das kulturelle Erleben der eigenen Stadt samt ihrer Facetten, die Einbindung der lokalen, regionalen Kunstszene und der Akteur*innen des gesellschaftlichen und sozialen Lebens sind wichtige Faktoren für eine erfolgreiche Stadtentwicklung. Basale Projektarbeit und niedrigschwellige Angebote sind mittlerweile selbstverständlicher Teil der gesellschaftlichen Selbstermächtigung zur organischen Entwicklung einer Gemeinschaft. Die zeitgemäße, jedoch stets zielgruppenspezifische Beteiligung daran, d.h. vor allem auch von bis jetzt benachteiligten oder diskriminierten Gruppen sind zwingend notwendig. Zwei Tage lang erkunden wir gemeinsam gelungene Beispiele der Community Art und erproben gemeinsam die spezifischen Methoden. Für die Teilnehmer*innen des Kurses bieten wir sowohl theoretische als auch praktische Grundlagen an. Als Ergänzung stellen wir die organisatorische Hinweise bezüglich Projektmanagements von Communities orientierter Arbeit vor.
Bestandteil des Kurses ist ein Theaterbesuch am Samstag mit einer Einführung von Beata Anna Schmutz. Beginn: 16 Uhr, Dauer: 60 Minuten, Ort: Mannheim. Es werden Fahrgemeinschaften gebildet oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln und dann der Linie 5 in Mannheim. Untenstehend die Beschreibung vom Stück:
https://www.nationaltheater-mannheim.de/spielplan/a-z/brown-babys/
Beata Anna Schmutz, Regisseurin, Kulturvermittlerin, Leiterin des Mannheimer Stadtensemble am Nationaltheater Mannheim
Der Workshop ist eine Einführung in die künstlerische Arbeit mit visuellen Gestaltungsmitteln im Theater, u.a. Material, Objekt, Kostüm, Raum.
Nach einer kurzen theoretischen und theaterhistorischen Einführung in interdisziplinäre Ästhetiken des 20. Jhr. werden wir praktisch mit unterschiedlichen Materialien/Objekten in Bezug zu Körper und Raum experimentieren. Figurenentwicklung als auch Objekte als Spielpartner sowie raumbildende Elemente werden erprobt.
Da finanzielle und zeitliche Kapazitäten in theaterpädagogischen Projekten häufig begrenzt sind (Low-Budget-Projekte), ist ideenreicher Umgang mit Materialien gefragt. Diesbezüglich interessieren uns Transformationen von Alltagsmaterialien in den Kunst-Kontext. Anhand von umfangreichen Bildmaterial gehe ich auf Materialrecherche/-akquise (u.a. Sachsponsoring) sowie ökologische Aspekte (Re-/Upcycling) ein. Außerdem werden Grundkenntnisse zum Thema Sicherheit im Theater anhand von Praxisbeispielen besprochen (Versammlungsstättenverordnung, Brandschutz etc.).
Maria Wolgast ist Kulturwissenschaftlerin (Dipl. Uni Hildesheim) und Bühnenbildnerin (BA: akademi for scenekunst Fredrikstad/Norwegen und MA: TU Berlin). Assistenzen/künstlerische Mitarbeit: u. a. Oper Oslo, Nationaltheater Oslo, Oper Frankfurt, Oper Stuttgart, Oper Stockholm. Seit 2009 Bühne/Kostüm u.a. Black Box Teater Oslo, Oper Kristiansand, ATELIER trans305 Paris, Theater an der Parkaue Berlin, Tischlerei/Deutsche Oper Berlin, Junges DT/Deutsches Theater Berlin, Junges Theater Heidelberg, Theater Hildesheim, Theater Baden-Baden. Co-Bühnenbild mit Patrick Bannwart: Opera Vlaanderen Antwerpen/Gent, Aalto-Theater Essen und Burgtheater Wien. Von 2011-2014 wissenschafliche Mitarbeitrin für die Jury Deutscher Theaterpreis “Der Faust” in der Kategorie Bühne/Kostüm. Seit 2011 Dozentin an der Theaterwerkstatt Heidelberg und Institut für Theaterpädagogik der Hochschule Osnabrück. Workshops/Kurse/Lehraufträge: Uni Hildesheim, TU Berlin, Institut angewandtes Theater Wien, art berlin, Museumsdienst Hamburg.
Wie findet und beforscht man mit ästhetischen Mitteln ein Thema? Was hält der uns umgebende soziale Raum für Impulse bereit, die theatral transferiert werden können und so aus einer ungewohnten und verfremdeten Perspektive gesehen werden können? Mit den Mitteln des „Forschenden Theaters“ werden Methoden und Herangehensweisen vorgestellt, mit denen der Sozialraum beforscht und mit den Methoden einer performativen Theatersprache transformiert werden kann. Der Prozess geht vom Sammeln, Ordnen und Strukturieren über das Ästhetisieren zum Transformieren: das recherchierte Material (Gesten, Vorgänge, Erfahrungen, Beobachtungen, Texte, Bild und Ton…) wird zum Ausgangspunkt für performative Settings mit spielerischen Try Outs. So wird aus sinnlicher Sozialraumforschung theatrale Wirklichkeit. Nach einer theoretischen Hinleitung zum Thema und Klärung von Begrifflichkeiten werden in diesem Kurs Arbeitsweisen des postdramatischen Theaters praktisch erprobt.
Nikolas Weber ist Schauspieler und Theaterpädagoge BuT. Er spielte an professionellen Häusern wie dem Nationaltheater Mannheim und dem theater-am-puls in Schwetzingen.
Besonders das 90-minütige Ein Personenstück “Fucker”, aus dem Jahr 2013, prägte ihn durch den unmittelbaren Kontakt mit Gleichaltrigen bis heute. Es folgten Engagments an dem Theater- und Orchester Heidelberg in den Stücken “Pym” und “Pippi Langstrumpf”, sowie in “Kiss me, Kate” auf den Schlossfestspielen Heidelberg. Nach seinem Abschluss an der Theaterakademie Mannheim, folgten, neben seinen filmischen Projekten im ARD, auch die klassischen Rollen des Theaters. Darunter die Rolle des Mephisto aus “Faust” und die Figur “Hamlet”, in Hans Falladas “Kleiner Mann, was nun?” und als der Kaiser in “Des Kaisers neue Kleider”, nach Hans Christian Andersen. Nikolas Weber wurde an der Theaterwerkstatt Heidelberg zum Theaterpädagogen BuT ausgebildet.
Beide Kurstage sind eine Einführung in grundlegende Techniken und Effekte der Schminkmaske (Fett-/Naß-/Pulverschminke), es sind ausdrücklich keine Vorkenntnisse nötig. Vielmehr wird Basiswissen vermittelt, sowie Spaß am Ausprobieren und Entwickeln eigener Ideen angeregt. Wir starten mit realistischem Schminken (Grund-make-up, Verwandlung Jung-Alt), um uns darauf aufbauend mit abstrakteren Formen (Anregungen durch Masken verschiedener Kulturen und Kontexte) zu beschäftigen. Ebenso werden wir Effekte wie 3-D-plastische Überformungen, Wunden, Blut, Hautverformungen als auch Klebetechniken erproben.
Wenn ihr eigene Wünsche und Ideen (Fragen aus konkretem Projekt, Bild-Vorlagen o.ä.) habt, bringt dies gern mit! Außerdem bitte ungeschminkt zum Kursstart kommen und falls ihr lieber private Kosmetika (Schminkutensilien, Reinigungsmilch etc.) + eigene Handtücher fürs Gesicht verwenden wollt, bringt diese bitte auch mit.
Maria Wolgast ist Kulturwissenschaftlerin (Dipl. Uni Hildesheim) und Bühnenbildnerin (BA: akademi for scenekunst Fredrikstad in Norwegen und MA: TU Berlin). Assistenzen/künstlerische Mitarbeit: u. a. Oper Oslo, Nationaltheater Oslo, Oper Frankfurt, Oper Stuttgart, Oper Stockholm. Seit 2009 Bühne/Kostüm u.a. Black Box Teater Oslo, Oper Kristiansand, ATELIER trans305 Paris, Theater an der Parkaue Berlin, Tischlerei/Deutsche Oper Berlin, Junges DT – Deutsches Theater Berlin, Junges Theater Heidelberg, Theater Hildesheim, Theater Baden-Baden. Co-Bühnenbild mit Patrick Bannwart: Opera Vlaanderen Antwerpen/Gent, Aalto-Theater Essen und Burgtheater Wien. Von 2011-2014 wissenschafliche Mitarbeitrin für die Jury Deutscher Theaterpreis “Der Faust” in der Kategorie Bühne/Kostüm. Seit 2011 Dozentin an der Theaterwerkstatt Heidelberg und Institut für Theaterpädagogik der Hochschule Osnabrück. Workshops/Kurse/Lehraufträge: Uni Hildesheim, TU Berlin, Institut angewandtes Theater Wien, art berlin, Museumsdienst Hamburg.
Wir freuen uns, dass vom 2. bis 6. April 2024 die 58. Intensivwoche stattfinden konnte, in welcher fünf unserer berufsbegleitenden Ausbildungsgruppen an unterschiedlichen Kursen teilgenommen und verschiedene Inszenierungsformate kennengelernt haben.
Innerhalb von fünf Tagen haben die rund 100 Teilnehmer*innen der Kurse „Stückentwicklung und Grundlagen der Improvisation“, “Episches Theater”, „Biographisches Theater“, „Jugendstück“ und „Tanz“, neue Methoden erlernt und dabei Stücke entwickelt, welche am Freitagabend und am Samstag aufgeführt und auf ihre theaterpädagogische und ästhetische Wirkung hin in Nachgesprächen reflektiert wurde. Alle Gruppen hatten hierdurch die einmalige Möglichkeit, sich gegenseitig zu sehen, zu erleben und in einen wirkungsvollen Austausch zu gehen.
Wir danken allen Studierenden und Dozierenden für die gelungene Woche und für die tollen Abschlusspräsentationen!
Beflügelt durch die aktuelle Politisierung der Theaterhäuser, in denen Themen wie Diversität, Gender, Klima, Demokratie, etc. auf institutioneller Ebene angekommen sind, wird auch eine andere Frage wieder bedeutsamer: Was will man eigentlich mit einem Stück oder Stoff thematisieren und von welcher gesellschaftlicher Relevanz ist das dann? Auch in der Theaterpädagogik reicht es vielleicht nicht aus, sich einen Stoff oder einen Text nach Belieben zu eigen zu machen. Und die Integration unterschiedlichster Perspektiven in eine Inszenierung, die uns das postdramatische Theater heute erlaubt, hat womöglich einen Schwachpunkt: Es muss weniger um Positionen miteinander gerungen werden. Aber reicht ein gesellschaftliches Nebeneinander (auch auf der Bühne) zum Erhalt der Demokratie? Und ist die Kunst wirklich noch frei, wenn wir sie zum Schauplatz unserer Selbstverwirklichung (als Kreativsubjekte oder Künstler*innen) machen? Doch wie kommen wir im Theater, insbesondere auf der Bühne, gezielt zu inhaltlichen Positionen ohne künstlerische Prozesse schon im Vorfeld ideologisch zu kanalisieren? Wir brauchen also Methoden, mit denen wir Stücke und Stoffe in der praktischen Arbeit am Material neu auslegen können und dabei in eine künstlerische Auseinandersetzung mit inhaltlichen Fragen kommen. Dieser Workshop vermittelt dazu Arbeits-Techniken.
Es werden dramaturgische und inszenatorische Methoden der perspektivierenden Interpretation von Stoffen und Stücken mit der Gruppe erarbeitet. Kurze Texte werden als Geschichten entwickelt und szenisch interpretiert. Dabei sollen exemplarisch drei handwerklich-ästhetische Verfahrensweisen verfolgt werden. Das Framing als Technik der symbolischen Kontextualisierung von Texten, das Training als Textsprechen in ausgewählten Kommunikationsformaten, um neue Sprechhaltungen zu finden und die Perspektivierung als eine Art inszenatorische Prioritätensetzung zum Ausprobieren der Umsetzung von verschiedenen Sichtweisen auf ein Thema (aus Perspektive einzelner Figuren, aus den Perspektiven diverser Zuschauer*innen heraus und aus der jeweils eigenen Bewertung einer Szene heraus). Grundkenntnisse dramatischer, epischer und performativer Erzählformen sind dabei hilfreich.
Der Ansatz des partizipativen, biografischen Theaterunterrichts ist ein durchstrukturiertes, methodisches Konzept. Es ermöglicht künstlerische Freiheit in allen Phasen des Prozesses und bietet dennoch ein transparentes, pädagogisch anspruchsvolles Grundgerüst an Methodik. Der Ansatz des „Theatralen Mischpults“ und der inklusiven, inneren Haltung ist von Maike Plath auf der Basis langjähriger konkreter Unterrichtspraxis mit Jugendlichen in Berlin Neukölln entwickelt worden. Er lässt sich auf andere künstlerische Sparten übertragen und bietet zahlreiche Ansatzpunkte zur eigenständigen Weiterentwicklung. Insofern eignet sich dieser methodische Ansatz dafür, ein grundsätzlich neues, inklusives Verständnis von Bildung zu initiieren, welches auf der Autonomie des Einzelnen beruht.
Der Ansatz des partizipativen, biografischen Theaterunterrichts ist ein durchstrukturiertes, methodisches Konzept. Es ermöglicht künstlerische Freiheit in allen Phasen des Prozesses und bietet dennoch ein transparentes, pädagogisch anspruchsvolles Grundgerüst an Methodik. Der Ansatz des „Theatralen Mischpults“ und der inklusiven, inneren Haltung ist von Maike Plath auf der Basis langjähriger konkreter Unterrichtspraxis mit Jugendlichen in Berlin Neukölln entwickelt worden. Er lässt sich auf andere künstlerische Sparten übertragen und bietet zahlreiche Ansatzpunkte zur eigenständigen Weiterentwicklung. Insofern eignet sich dieser methodische Ansatz dafür, ein grundsätzlich neues, inklusives Verständnis von Bildung zu initiieren, welches auf der Autonomie des Einzelnen beruht.
Wir freuen uns, dass vom 1. bis 5. November 2023 die 57. Intensivwoche stattfinden konnte, in welcher vier unserer berufsbegleitenden Ausbildungsgruppen an unterschiedlichen Kursen teilgenommen und verschiedene Inszenierungsformate kennengelernt haben.
Innerhalb von fünf Tagen haben die rund 100 Teilnehmer*innen der Kurse „Exemplarische Produktion“, „Stückentwicklung und Grundlagen der Improvisation“, „Biographisches Theater“ und „Postdramatisches Theater“, neue Methoden erlernt und dabei Stücke entwickelt, welche am Freitagabend und am Samstag aufgeführt und auf ihre theaterpädagogische und ästhetische Wirkung hin in Nachgesprächen reflektiert wurde. Alle Gruppen hatten hierdurch die einmalige Möglichkeit, sich gegenseitig zu sehen, zu erleben und in einen wirkungsvollen Austausch zu gehen.
Wir danken allen Studierenden und Dozierenden für die gelungene Woche und für die tollen Abschlusspräsentationen!
Herzlichen Glückwunsch! Bestanden!
Wir gratulieren der TP22 – dem 23. Vollzeitlehrgang – zur erfolgreich abgeschlossenen Ausbildung zur Theaterpädagogin und zum Theaterpädagogen BuT im September 2023. Nach der feierlichen Zeugnisvergabe wurde nicht nur getanzt und gerockt, sondern auch beeindruckend performt.
Wir wünschen den Absolvent*innen und zukünftigen Kolleg*Innen alles Gute für ihre theaterpädagogische Arbeit und ihren zukünftigen Weg!
Wir gratulieren herzlich Anne Tysiak aus der Vollzeitausbildung TP16 zur neuen Vorsitzenden des Bundesverband Theaterpädagogik!
Gerade erst haben sie Elektra aufgeführt und schon präsentiert uns das TP21-Ensemble das nächste Stück.
Die Vollzeitgruppe der Weiter- und Ausbildung hat sich im Zeitraum vom 03. bis 06. Mai 2022 intensiv mit dem Thema „Fragen“ auseinandergesetzt und das entstandene, biografische Theaterstück am Freitagmittag öffentlich aufgeführt.
Wir danken Isabelle Stolzenburg und dem TP21-Ensemble für die tolle Aufführung!
Im Zeitraum vom 26. Bis 29. April 2022, hat unsere aktuelle Vollzeitgruppe im Kurs „Exemplarische Produktion“: Inszenierung eines klassischen Textes mit dem Schwerpunkt Arbeitsweisen der Regie, „Elektra“ von Sophokles inszeniert und anschließend am Freitagabend öffentlich aufgeführt.
Wir danken Franz Burkhard und dem TP21-Ensemble für ihr Engagement und die tolle Aufführung!
Wir freuen uns, dass vom 19. bis 23. April 2022 die 56. Intensivwoche stattfinden konnte, in welcher vier unserer berufsbegleitenden Ausbildungsgruppen an unterschiedlichen Kursen teilgenommen und verschiedene Inszenierungsformate kennengelernt haben.
Innerhalb von fünf Tagen haben die Teilnehmer*innen der Kurse „Inszenierung eines klassischen Textes – Arbeitsweisen der Regie“, „Stückentwicklung und Grundlagen der Improvisation“, „Biographisches Theater“ und „Einführung in die Inszenierungsarbeit mit einem Jugendstück“, neue Methoden erlernt und dabei Stücke entwickelt, welche am Freitagabend und am Samstag vor rund sechzig Zuschauer*innen aufgeführt und auf ihre theaterpädagogische und ästhetische Wirkung hin reflektiert wurden.
Wir danken allen Studierenden und Dozierenden für die gelungene Woche und für die tollen Abschlusspräsentationen!
Beflügelt durch die aktuelle Politisierung der Theaterhäuser, in denen Themen wie Diversität, Gender, Klima, Demokratie, etc. auf institutioneller Ebene angekommen sind, wird auch eine andere Frage wieder bedeutsamer: Was will man eigentlich mit einem Stück oder Stoff thematisieren und von welcher gesellschaftlicher Relevanz ist das dann? Auch in der Theaterpädagogik reicht es vielleicht nicht aus, sich einen Stoff oder einen Text nach Belieben zu eigen zu machen. Und die Integration unterschiedlichster Perspektiven in eine Inszenierung, die uns das postdramatische Theater heute erlaubt, hat womöglich einen Schwachpunkt: Es muss weniger um Positionen miteinander gerungen werden. Aber reicht ein gesellschaftliches Nebeneinander (auch auf der Bühne) zum Erhalt der Demokratie? Und ist die Kunst wirklich noch frei, wenn wir sie zum Schauplatz unserer Selbstverwirklichung (als Kreativsubjekte oder Künstler*innen) machen? Doch wie kommen wir im Theater, insbesondere auf der Bühne, gezielt zu inhaltlichen Positionen ohne künstlerische Prozesse schon im Vorfeld ideologisch zu kanalisieren? Wir brauchen also Methoden, mit denen wir Stücke und Stoffe in der praktischen Arbeit am Material neu auslegen können und dabei in eine künstlerische Auseinandersetzung mit inhaltlichen Fragen kommen. Dieser Workshop vermittelt dazu Arbeits-Techniken.
Es werden dramaturgische und inszenatorische Methoden der perspektivierenden Interpretation von Stoffen und Stücken mit der Gruppe erarbeitet. Kurze Texte werden als Geschichten entwickelt und szenisch interpretiert. Dabei sollen exemplarisch drei handwerklich-ästhetische Verfahrensweisen verfolgt werden. Das Framing als Technik der symbolischen Kontextualisierung von Texten, das Training als Textsprechen in ausgewählten Kommunikationsformaten, um neue Sprechhaltungen zu finden und die Perspektivierung als eine Art inszenatorische Prioritätensetzung zum Ausprobieren der Umsetzung von verschiedenen Sichtweisen auf ein Thema (aus Perspektive einzelner Figuren, aus den Perspektiven diverser Zuschauer*innen heraus und aus der jeweils eigenen Bewertung einer Szene heraus). Grundkenntnisse dramatischer, epischer und performativer Erzählformen sind dabei hilfreich.