BF19-2 Exemplarische Produktion: Brechts episches Theater
Berthold Brechts episches Theater: Die Ordnung der Welt nicht als gegeben hinzunehmen, sondern als veränderbar zu begreifen und darzustellen, ist einer der Grundgedanken, die Brecht als Theatermacher und Theaterdenker verfolgte. Aus diesem Anspruch heraus lassen sich sowohl die Abkehr von der schauspielerischen Affirmation, als auch der theatralen Repräsentation ableiten. Und in der Theaterpädagogik von heute finden wir Brechts Impulse in der Idee wieder, Teilnehmende am Produktionsprozess inhaltlich partizipieren zu lassen, sie zu ermutigen und zu emanzipieren. Wir wollen uns dazu in der Intensivwoche mit einem kurzen Lehrstück von Brecht – nämlich: Der „Ja-Sager und der Nein-Sager“ –, auseinandersetzen, das gerade ganz unvermutet neue Aktualität gewonnen hat. Diese Chance lassen wir uns nicht entgehen. In der Inszenierungsarbeit lernen wir ästhetische Mittel kennen, die mit dem epischen Theater verbunden werden, wie z.B.: den sozialen Gestus, die Typisierung, den V-Effekt, dokumentarische Mittel usf..
unter der Leitung von Florian Frenzel (Theaterwissenschaftler, Theaterpädagoge)
Wann? 03.11.2021 - 07.11.2021 Di.-Do.10:00-17:00, Fr. 10.00-21.00, Sa. 10.00-16.30



Stephanie Gesse arbeitet seit 2014 als Gesundheits- und Pflegepädagogin (M.A.) im Bereich Fort- und Weiterbildung am Asklepios Bildungszentrum Wiesbaden. 2017 absolvierte sie die Weiterbildung „Spielleitung im Szenischen Spiel“ an der Hochschule Hannover. Von 2021 bis 2025 folgte die Weiterbildung „Theaterpädagogik (BuT)“ an der Theaterwerkstatt Heidelberg. In ihrer theaterpädagogischen Arbeit verbindet sie Methoden des Szenischen Spiels nach Ingo Scheller mit theaterpädagogischen und kunstanalogen Coachingansätzen. Inhaltlich beschäftigt sie sich insbesondere mit Kommunikation, Rollenverständnis sowie herausfordernden Situationen im Gesundheitswesen.

Zum Stück:
Was passiert, wenn Misstrauen, Verrat und Overthinking komplett eskalieren?
In unserer modernen Inszenierung von Hamlet trifft Shakespeare auf heutige Vibes: düstere Intrigen, Familiendrama, emotionale Chaos-Momente — eine Story, in der schnell klar wird:
„Es ist etwas faul im Staate.“
Erlebt einen Theaterabend voller Spannung, schwarzem Humor und intensiver Szenen zwischen Wahnsinn, Wahrheit und Rache-Arc.
Klassiker trifft Gegenwart — emotional, dramatisch und manchmal erschreckend relatable.
Spielleitung: Clara Ciliox-Schütz
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