Wahlkurs – Choreografieren als Spiel
Wie lassen sich Spiele als choreografische Werkzeug, Thema oder Aufführungskonzepte verwenden? Dieses WE Workshop biete innovative Zugänge zur Generierung und Entwicklung von Bewegungsmaterial zwecks Choreografie an. Verschiedene Spielarten werden als tänzerische kompositorische Prinzipien dargestellt und anhand Alltagsbewegungen wie Gehen, Sitzen, Liegen, Strecken, Rennen, Drehen und Springen praktisch weiter entwickelt. Die Skala zwischen festgelegte Bewegungsabläufe und Echtzeit Komposition wird insbesondere thematisiert. Dazu wird Einblick in der Spieltheorie nach Roger Callois Wettkampf (agôn), Chance (alea), Verstellung (mimicry), Rausch (ilinx) gegeben.
Das Konzept des Choreografischen Spiels verknüpft sich mit sozialen/politischen Aspekten der Bewegung und Bewegungsgestaltung. Der Schwerpunkt liegt auf Bewegungslernen und Bewegungsgestalten durch regegeleitete, strukturierte Improvisation innerhalb ein heterogene Gruppenprozess und somit ist mit folgenden Lernzielen verknüpft:
• Aleatorische Kompositionsfertigkeiten zur choreografischen Bewegungsgestaltung
• Sensibilisierung für soziale/politische Aspekte von Bewegung und
Bewegungsgestaltung
• Tanzvermittler- Anleiterkompetenz
• Aleatorische Kompositionsfertigkeiten zur choreografischen Bewegungsgestaltung
• Sensibilisierung für soziale/politische Aspekte von Bewegung und
Bewegungsgestaltung
• Tanzvermittler- Anleiterkompetenz
unter der Leitung von Catherine Guerin
Wo? Heidelberg
Wann? 14.07.2018 - 15.07.2018 Sa 10:00 - 17:00 und So 10:00 - 16:30
Kosten: 160,- Euro, 140,- Euro ermäßigt

Prof. Dr. Günther Wüsten, Psychologischer Psychotherapeut, Theatermensch, klinischer Hypnotherapeut Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Hypnotherapie (DGH). Supervisor in der Psychosozialen Praxis und Psychiatrie. Dozent in der Psychotherapieausbildung PSP Basel und Ausbilder für Supervision.
Besuch der Schauspielakademie Zürich, Studium der Theaterpädagogik an der Theaterwerkstatt Heidelberg. Theaterprojekte im Kulturzentrum Lübeck. Forschendes Theater im K Haus Basel. Leitung des MAS Programms Psychosoziale Beratung mit Schwerpunkt Ressourcenorientierte Beratung. Arbeitet am Institut Beratung Coaching und Sozialmanagement der Fachhochschule Nordwestschweiz Hochschule für Soziale Arbeit und in freier Praxis.







