Junges Theater im Delta & 31. Heidelberger Schülertheatertage
19.05.2017
Wir wünschen allen 400 Beteiligten ein tolles Theaterfestival und freuen uns, auch mit einigen Absolventen und 22 Eleven unserer Vollzeitausbildung assistierend mit dabei sein zu können. Ebenso finden in den Räumen der Theaterwerkstatt Heidelberg Workshops im Rahmen des Festivals statt.
Wann? 19.05.2017
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Theaterpädagogisches Manifest
01.01.1970
Mehr Drama, Baby und das theaterpädagogische Manifest. Am 5. Mai 2017 wurde in der Theaterwerkstatt Heidelberg das »Theaterpädagogische Manifest« der Öffentlichkeit vorgestellt. In einem zwei Jahre dauernden Prozess war es bundesweit verbands- und organisationsübergreifend erarbeitet  worden und bündelt heute die fundierte Erfahrungen dazu, was gelingende theaterpädagogische Arbeit braucht. Es soll als Leitlinie für Fachkräfte, Kulturschaffende, Auftraggeber, Politiker und Geldgeber die zielführende Kommunikation zu seiner solchen, gelingenden Arbeit vereinfachen. Theaterpädagogische Projekte, Kurse und Gruppen sind zwar heute ein wesentlicher Bestandteil kultureller Bildungsangebote und die Qualität theaterpädagogischer Ausbildung ist so hoch wie nie zuvor, aber notwendige Rahmenbedingungen für theaterpädagogische Arbeit sind der Öffentlichkeit noch wenig bewusst.  
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Tag der Theaterpädagogik 2017 Rückschau
05.05.2017
„Mehr Drama Baby“ - Dritter bundesweiter Tag der Theaterpädagogik. Am 05.05.2017 fand der bundesweite „Tag der Theaterpädagogik“ statt. Unter dem Motto „Danke Theaterpädagogik! – Was Theaterpädagogik in der Metropolregion bewirkt“ wurde in die Theaterwerkstatt Heidelberg eingeladen. Institutionen, Vereine, theaterpädagogische Gruppen und Einzelpersonen waren eingeladen, ihre Arbeit in der Metropolregion vorzustellen, sich zu vernetzten und Kontakte zu knüpfen. Bundesweit waren Theaterpädagog/innen, Lehrer/innen, Workshopleiter/innen, Tanz- und Musikpädagog/innen aufgerufen zum dritten Mal einen Aktionstag „der die ganze Bandbreite der Theaterarbeit nicht-professioneller Spieler/innen verdeutlichen soll“, auszurichten. So auch in Heidelberg. Unter dem Motto „Danke Theaterpädagogik“ waren Institutionen aus der Metropol Region Rhein-Neckar aufgerufen, diesen Tag in den Räumlichkeiten der Theaterwerkstatt Heidelberg zu begehen. Eingeladen hatten Wolfgang G. Schmidt von der Theaterwerkstatt Heidelberg, Christiane Daubenberger von der  Theater- und Spielberatung sowie Christian Verhoeven von der Pädagogischen Hochschule Heidelberg. Schon beim Betreten der Theaterwerkstatt in der Heidelberger Altstadt, konnten die Besucher/innen im charmant betreuten Café im Eingangsbereich bei einem Kaffee mit anderen Besucher/innen oder Student/innen des aktuellen Lehrgangs Theaterpädagogik/BuT ins Gespräch kommen. Und genau darum ging es auch an diesem Tag: Auf dem „Markt der Möglichkeiten“ gab es Gelegenheit, Einblicke in verschiedene theaterpädagogische Projekte und Institutionen der Region zu gewinnen und mit den jeweiligen Leiter/innen ins Gespräch zu kommen. Natürlich gab es bei der Theaterpädagogik als angewandter Praxis auch etwas zu sehen: Zu erwähnen seien hier die Werkschau des Workshops zum Thema „Soziale Medien“ einiger Student/innen der Theaterwerkstatt sowie die Präsentation  „Wer ist Monsieur Apostole Katsawaki?“der  interkulturellen Theatergruppe. Im Anschluss folgte in einem weiteren Programmpunkt eine Podiumsdiskussion unter den Vertretern der anwesenden Institutionen nach dem Fishbowl Frinzip: 20 Institutionen aus der Metropolregion, darunter Vertreter des Stadttheaters Heidelberg, der badischen Landesbühne Bruchsal, der Universität Heidelberg, aber auch der Lebenshilfe, der psychiatrischen Klinik Ludwigshafen, allgemeinbildenenden Schulen und sozialpädagogischen Einrichtungen u.a. tauschten sich über eigene gewonnene praktische Erfahrungen in aus. Zum ersten Mal konnten sich hier eine Vielzahl von Institutionen über die unterschiedlichsten Einsatzmöglichkeiten der Theaterpädagogik austauschen und kritisch diskutieren. Beeindruckend, dass die Methoden an allen anwesenden Institutionen ihre Wirkung zeigen. Als Resultat entstand der Ruf nach einer Art Stammtisch, die alle Beteiligten in regelmäßigen Abständen zum gegenseitigen Austausch zusammenführt. Ein weiteres Highlight des Tages war Dominik Werners (Diplompädagoge und Theateraktivist) Workshop zum Thema: „Zeitwohlstand – eine Worterfindung der Überflussgesellschaft oder eine echte Rarität unserer Zeit?“ vom Transition Theater. Mit der Frage „Wann hast Du in den letzten Tagen aus Zeitnot eine Entscheidung gefällt, die Dir oder der Umwelt nicht gutgetan hat?“ gelang der inhaltliche Einstieg für die Methode des Forum Theaters nach Augusto Boal. Es folgten zwei spannende Stunden, die in ihrer Allgemeingültigkeit für alle Beteiligten noch einmal für ein echtes Aha-Erlebnis sorgten. Alles in Allem ein gelungener Tag der bewiesen hat wie vielfältig die Theaterpädagogik im Großraum Heidelberg ist. Danke Theaterpädagogik! Diese Veranstaltung wurde in Kooperation organisiert von der Theaterwerkstatt Heidelberg, Der Theater- und Spielberatung und der Pädagogischen Hochschule            
Wo? Klingenteich_Str. 8, Nähe Bushaltestelle Peterskirche (Altstadt)
Wann? 05.05.2017 ab 15:00
Reservierung? Eintritt frei
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„Der Lockvogel“ – Jan-Bart de Clercq an der Semperoper
01.01.1970
Von der Theaterwerkstatt Heidelberg direkt in die Semperoper: „Theaterpädagoge wollte ich keiner werden ...“ Initiatorin war die Intendantin Ulrike Hessler, die sich mehr Jugend an der Oper wünschte. De Clercq gründete die Sparte "Semperoper Junge Szene" und arbeitet mit 20 Schulen und vier Kollegen gleichzeitig fünf Premieren auf. Erklärtes Ziel ist nicht Theater für Kinder, sondern Theater mit Kindern. Die Oper braucht keine Kunden, sondern neue Sänger, Kostümbildner, Maske, Bühnenbild etc., die brauchen wir, so De Clercq in einem Interview mit Bianca Deutsch der "Sächsischen Zeitung". TWHD_J-D_Clercq_SemperOper Interessante Links: Semperoper Junge Szene auf FB Der Jugendclub der Semperoper
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Katerina Gein ist Theaterfrau mit Leib und Seele
01.01.1970
Von Carsten Blaue Schriesheim. Katerina Gein weiß, was sie will: Theater machen mit jungen Leuten. Gemeinsam mit ihnen immer wieder proben, wiederholen und am Stück feilen, bis es klappt: "Man muss die Jugendlichen nur motivieren, und das ohne erhobenen Zeigefinger", sagt die gebürtige Tschechin, die seit knapp acht Jahren in Schriesheim an der Bergstraße lebt. Hier leitet sie die beiden Theatergruppen am Heinrich-Sigmund-Gymnasium (HSG). Auch in der Theater-AG des Kurfürst- Friedrich-Gymnasiums (KFG) führt sie Regie. Und als wäre das eigentlich nicht schon genug, ist sie auch noch Regieassistentin beim Zwingenberger Theater "Mobile". Für die 38-Jährige ist die Mehrfachbelastung kein Problem. Im Gegenteil. Sie zieht Energie aus der Arbeit mit den Schülern. Es ist eine Arbeit mit Erfolgserlebnissen: "Man kann die Jugendlichen fördern und ihnen dabei helfen, neue Seiten an sich zu entdecken", sagt Gein. Die ausgebildete Perückenmacherin und Maskenbildnerin studierte in ihrer Heimat Deutsch und war als Lehrerin tätig. Doch der Frontalunterricht war ihr auf die Dauer zu wenig: "Ich suchte immer andere Wege in der Vermittlung der Unterrichtsinhalte." Richtig umsetzen konnte sie ihre Ansätze jedoch nur in der Theaterarbeit: "Hier kann ich an die Schüler gezielt Verantwortung abgeben und kann ihnen Freiräume lassen. So können sie auch ihre Grenzen ausloten." Gein schloss eine Fortbildung zur Spielleiterin ab und nahm die weitere Ausbildung zur Theaterpädagogin an der Theaterwerkstatt in Heidelberg in Angriff, die sie dieses Jahr abschließen wird: "Die handwerkliche Basis muss einfach stimmen. Die braucht man genauso wie das pädagogische Verständnis." Über die Projekte der Theaterwerkstatt knüpfte sie auch die Kontakte zum KFG. Zuerst leitete sie hier die Theater-AG vertretungsweise, nun hat sie das Ensemble ganz übernommen. Vertrauen sei in der Zusammenarbeit mit den Schülern am wichtigsten, sagt Gein. Das sei die Basis: "Und die Schüler spüren das sehr deutlich, ob man ihnen vertraut." Für sie sei das die größte Herausforderung: "Denn ich bin hier nicht mehr die Lehrerin, sondern Partner, der Teil eines Teams." Am Theater "Mobile" arbeitet sie mit Erwachsenen zusammen. Vor einem Jahr inszenierte das Ensemble "Misery" nach dem Psychothriller von Stephen King. Dieses Jahr ist am 14. März die Premiere der Eigenproduktion "Marleni" von Thea Dorn. Es sei ein wesentlicher Unterschied, ob man mit Erwachsenen oder Jugendlichen Theater mache, sagt Gein. Die jungen Leute hätten keine "psychologische Hemmschwelle" zu überwinden, erklärt die Ensembleleiterin: "Für sie ist die Rolle eine Rolle und fertig. Jugendliche spielen einfach, sie spielen wie selbstverständlich eine Figur nach ihren Vorstellungen nach. Und dabei bleiben sie in ihrem Rollenverständnis flexibel. Bei Erwachsenen muss man wesentlich mehr Überzeugungsarbeit leisten, um sie zu einer anderen Spielweise zu bewegen." Daher fühlt sich Gein im Jugendtheater am wohlsten. Zurzeit gibt sie mit ihrer Schriesheimer Theater-AG der Klassen acht bis 13 dem Stück "Dr. Jekyll und Mr. Hyde" den letzten Schliff. Der Theaterpädagoge Bernd Klaus Jerofke hat diese Bühnenfassung nach Motiven von Robert Louis Stevenson im vergangenen Jahr geschrieben. Das Ensemble des HSG ist daher wohl das erste Schultheater überhaupt, das Jerofkes Vorlage umsetzt. Die Aufführung ist am 15. Februar. [aus der Rhein-Neckar-Zeitung]
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“Kinder des Olymp”-Preis 2014
01.01.1970
Glückwunsch an Linda Bonvini aus der BF11-1, die an dem luxemburgischen Projekt „La Poupée bleue“ beteiligt war, dem der „Kinder zum Olymp“ – Preis in Berlin in der Sparte Theater verliehen wurde. Kinder_zum_Olymp_Preis_2014
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Unsere Leistungen
01.01.1970
Die Theaterwerkstatt Heidelberg bietet seit 1992 für Theater- und Bewegungsbegeisterte ein breit gefächertes Schulungs-  Fort- und Ausbildungsangebot, das in Teilzeit und Vollzeit wahrgenommen werden kann. Sie versteht sich als: } ein Forum für Theatermacher } eine theaterpädagogische Ausbildungsstätte } ein Theater mit einem mobilen professionellen Ensemble } ein theater- und schauspielpädagogisches Zentrum } eine Spielstätte für Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Senioren } Projektpartner für Schulen, Museen, Städte und Gemeinden } eine Autorenwerkstatt für Auftragsarbeiten Wir streben mit diesen Bereichen ein aktives Zusammenführen von künstlerischen und pädagogischen Inhalten an, um damit eine Verbindung zwischen Kunst, Kultur, persönlicher Bildung und Entwicklung herzustellen. Die Theaterwerkstatt Heidelberg ist nicht nur eine anerkannte Bildungseinrichtung für Tanz- und Theaterpädagogik, sondern ist auch bekannt für ihr künstlerisches vielfältiges Repertoire sowie ihren theaterpädagogischen Dienst, der mit den Schulen und vielen weiteren Institutionen kooperiert. Unsere Absolventen  arbeiten erfolgreich an namhaften Theatern und in weiteren bereichsübergreifenden Arbeitsfeldern. Die zahlreichen Aufführungen unseres Ensembles können einem Pressespiegel entnommen werden. Die Theaterwerkstatt Heidelberg ist Mitglied im Bundesverband Theaterpädagogik e.V. und in weiteren Verbänden. Verschiedene Publikationen basieren auf den vielfältigen Arbeitsweisen der Theaterwerkstatt Heidelberg. Das Ambiente Die Theaterwerkstatt Heidelberg befindet sich im Herzen der Altstadt von Heidelberg. Das Theater fasst bis zu 180 Zuschauer. Zentraler Arbeitsraum ist ein ca. 200 qm großer Saal mit Parkettfußboden. Im Umkreis von nur 2 bis 5 Minuten Fußweg befinden sich der Universitätsplatz, das Stadttheater, das Kinder- und Jugendtheater, die Universitätsbibliothek, zwei Mensen, das Schloss und zahlreiche Cafés in historischem Ambiente. Mehr über unsere Location und Möglichkeiten findet Ihr hier. Und zu Heidelberg im Allgemeinen und im Speziellen hier.
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