Leitidee Theaterpädagogische Kompetenzen
Die Weiterbildung „Theaterpädagogische Kompetenzen in Psychotherapie, Coaching und Beratung“ verbindet Psychologie, Beratung und Kunst. Die Teilnehmenden lernen, Coaching- und Beratungsprozesse mit künstlerischen Mitteln zu vertiefen. Systemische und psychologische Methoden werden mit theaterpädagogischen Zugängen verbunden und eröffnen neue Gestaltungs- und Interventionsmöglichkeiten für die professionelle Praxis.
Künstlerische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Dabei geht es nicht um Theatertherapie, sondern um künstlerische Ausdrucksformen und Haltungen, die Kommunikation, Beziehung und Veränderung erweitern.
Der Weg führt vom Erleben zur Gestaltung: Erfahrungen werden zu Geschichten, Bilder zu Ausdruck, Bewegung zu Bedeutung. Geschichten können neu erzählt, verändert und weiterentwickelt werden. So entstehen neue Perspektiven und Handlungsmöglichkeiten.
Künstlerisches Arbeiten eröffnet Möglichkeitsräume – für Klientinnen und Klienten ebenso wie für die eigene professionelle Praxis.
Die Teilnehmenden erwerben insbesondere folgende Kompetenzen:
- Sie vertiefen ihr Wissen über Ressourcenaktivierung und Veränderungsprozesse.
- Sie verbinden theaterpädagogische Methoden mit Konzepten aus Psychologie, Coaching und Beratung.
- Sie gestalten Coaching- und Beratungsprozesse vertiefend und prozessorientiert.
- Sie schaffen gemeinsam mit Klientinnen und Klienten einen sicheren und tragfähigen Rahmen für Entwicklung und Veränderung.
- Sie erwerben einen fundierten Überblick über ausgewählte psychologische und systemische Beratungsansätze.
- Nach Abschluss können Teilnehmende künstlerische Interventionen selbstständig planen, anleiten und in Beratungsprozesse integrieren.
Das Programm richtet sich an Fachpersonen aus psychosozialer Praxis, Gesundheitswesen, Pädagogik, Sozialer Arbeit, Psychotherapie, Coaching und Beratung sowie an Menschen mit einem professionellen Interesse an der Verbindung von Psychologie und Kunst.
Module und Termine
CAS-Kurs-Module 2027
Modul 1 “Theaterpädagogik und Psychologie” Termin am 13./14.03.2027…
Modul 2 “Angewandte Improvisation und psychische Gesundheit” Termin am 24./25.04.2027…
Modul 4 “Biografisches Theater” Termin am 26./27.06.2027…
Modul 5 “Im Moment – Die Kunst der Begegnung” Termin am 11./12.09.2027…
Modul 6 “Tanzpädagogik” Termin am 09./10.10.2027…
Modul 7 “Wir können entdecken, worauf unser Selbst nicht kommt” Termin am 30./31.10.2027…
Modul 8-1. “Künstlerische Praxis im Coaching1 e” mit Prof. Dr. Günther Wüsten am 20.11.2027… und:
Modul 8.2.”Künstlerische Praxis im Coaching2″ mit Dr. Miriam Stein und Prof. Dr. Knut Schnell am 21.11.2027…
Modul 9 “Methodentraining, performative Interaktionen” Termin am 11./12./12.2027…
BEREITS GESTARTET: CAS-Kurs-Module 2026
Modul 1 “Theaterpädagogik – Achtsamkeit und Psychologie” Termin am 07./08.03.2026…
Modul 2 “Angewandte Improvisation und psychische Gesundheit” Termin am 18./19.04.2026…
Modul 3 “Unsichtbares sichtbar machen – Schauspielmethodik als Probehandeln” Termin am 16./17.05.2026…
Modul 4 “Biografisches Theater” Termin am 27./28.06.2026…
Modul 5 “Im Moment – Die Kunst der Begegnung – Improvisationsmethoden Termin am 19./20.09.2026…
Modul 6 “Handeln – Bewegen – Tanzen” Termin am 10./11.10.2026…
Modul 7 “Forschendes Theater – Praxis der Psychologie” Termin am 07./08.11.2026…
Modul 8-1. “Fortsetzung – Forschendes Theater – Praxis der Psychologie” mit Prof. Dr. Günther Wüsten am 28.11.2026… und:
Modul 8.2.”Von der Idee zum Konzept zur Umsetzung mit Lachgarantie” mit Dr. Miriam Stein und Prof. Dr. Knut Schnell am 29.11.2026…
Modul 9 “Abschlusspräsentation – Installation – Performance” Termin am 12./13./12.2026…
Zeiten und Kosten
Programmstruktur: 16 Präsenztage, 2 Tage für Supervision onine und Werkgruppen, Abschluss Projekt.
Zeiten: Die Gesamtstundenzahl der Fortbildungsreihe beträgt ca. 144 Unterrichtstunden. Kurszeiten sind samstags von 10 bis 17 Uhr, sonntags von 10 bis 16:30 Uhr. Abweichungen können z.B. anhand von Theateraktionen vorkommen und werden frühzeitig besprochen.
Kontaktlektionen: 144 Ustd.
Selbstlerngruppen: 24 Ustd.
Projektentwicklung: LN 100 Ustd.
Dokumentation: 60 Ustd.
Selbststudium: 122 Ustd.
Lektionen gesamt: 450 Ustd.
(15 ECTS-Kreditpunkte)
Schulungsgebühr Fortbildungsreihe: 2.400,- Euro, ermäßigt 2.000,- Euro (Arbeitssuchende, Studierende, Absolventinnen und Absolventen der TWHD. Das Aufnahmeverfahren läuft.
Förderung: Wir sind nach ESF für die Bildungsprämie und den sogenannten QualiCheck anerkannt.
Anerkennung nach dem Bildungszeitgesetz mehr
Für wen ist die Weiterbildung geeignet?
Die Fortbildungsreihe soll eine Brücke schlagen zwischen psychotherapeutischen Zusammenhängen und kreativ-künstlerischen Methoden der (“angewandten”) Theaterpädagogik.
Die berufsbegleitende Weiterbildung richtet sich an Fachpersonen aus den Bereichen Psychotherapie, Psychologie, Coaching, Pädagogik, Gesundheit, Sozialer Arbeit, Theater und Kunst sowie an Fachpersonen aus den Bereichen der psychosozialen Beratung – Praxis und Therapie. Es braucht keine Vorerfahrung im künstlerischen Bereich. “Komm wie du bist” ist eine Grundhaltung im CAS (Certificate of Advanced Studies). Alles, was wir für den künstlerischen Ausdruck und Gestaltung brauchen, ist in uns vorhanden, kann entdeckt und genutzt werden.
Das Wissen und die Erfahrungen aus diesem Programm können in Communities, in Kunst und Pädagogik oder Therapie genutzt werden, beispielsweise an Schulen, der Psychiatrie, in Spitälern oder in Kontexten kultureller Arbeit, Erwachsenenbildung und überall dort, wo mit Gruppen gearbeitet wird.
Anmeldung
Allgemeine Informationen und Aufnahmeverfahren
Das Anmeldeformular können Sie unten als PDF downloaden und ausgefüllt an uns zurücksenden. Bitte legen Sie Ihrer Anmeldung eine Beschreibung bei, in der Sie begründen, warum Sie an dieser Fortbildungsreihe teilnehmen möchten.
Downloads:Bei Interesse nehmen Sie am besten direkt Kontakt mit uns auf:
E-Mail: info@theaterwerkstatt-heidelberg.de
Theaterwerkstatt Heidelberg
Klingenteichstraße 8, 69117 Heidelberg
Telefon: 06221 7259556
Fax: 06221 7259549
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Stephanie Gesse arbeitet seit 2014 als Gesundheits- und Pflegepädagogin (M.A.) im Bereich Fort- und Weiterbildung am Asklepios Bildungszentrum Wiesbaden. 2017 absolvierte sie die Weiterbildung „Spielleitung im Szenischen Spiel“ an der Hochschule Hannover. Von 2021 bis 2025 folgte die Weiterbildung „Theaterpädagogik (BuT)“ an der Theaterwerkstatt Heidelberg. In ihrer theaterpädagogischen Arbeit verbindet sie Methoden des Szenischen Spiels nach Ingo Scheller mit theaterpädagogischen und kunstanalogen Coachingansätzen. Inhaltlich beschäftigt sie sich insbesondere mit Kommunikation, Rollenverständnis sowie herausfordernden Situationen im Gesundheitswesen.

Ute Wieckhorst ist freischaffend in Theater, Film und Fernsehen sowie als Regisseurin und Theaterpädagogin tätig. Als Dozentin an der Theaterwerkstatt Heidelberg unterrichtet sie u.a. Workshopstrukturen, Projektplanung und Konzepte, Stanislawski-System und Methode, Theaterpädagogisches Beglerial am Theater, Methodik und Didaktik der Spielleitung.
Foto: © M. Eckert

Mirijam Kälberer, Theaterregisseurin und Theaterpädagogin (BuT). Regieassistenzen und eigene Regiearbeiten führten sie unter anderem ans Stadttheater Fürth, Stadttheater Heilbronn, zu den Nibelungen Festspielen in Worms und den Schlossfestspielen Ettlingen. Von 2019 bis 2023 war sie bei den Schlossfestspielen Ettlingen für die Abteilung der Theaterpädagogik verantwortlich. Für die Festspiele inszenierte sie im Sommer 2021 die Kinderoper “Aschenputtel” mit jungen Opernsängern und dem Ettlinger Bürgerchor. 2022 das Familienstück “Ronja Räubertochter”. In der Spielzeit 2023 folgten die Inszenierungen “Momo”, Familienstück und für den Abendspielplan “Krabat“. Für die Akademie Schloss Rotenfels ist sie als Dozentin im Bereich LITERATUR UND THEATER für Lehrkräfte tätig. Seit 2023 arbeitet sie als Theaterpädagogin am Jungen Landestheater Tübingen und inszeniert dort den professionellen Jugendclub „Junge Szene“.
Leitung 2. Tag:
Adrian Paco Ammon studierte Grundschullehramt sowie Theaterpädagogik und Bildungswissenschaften an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg. Dort wirkte er mehrere Jahre in verschiedenen Theatergruppen mit. Er war zudem als Lehrbeauftragter in der Theaterpädagogik der PH Heidelberg und als freier Theaterpädagoge tätig.
Regieassistenzen und -hospitanzen führten ihn an die Bremer Shakespeare Company, das ‚Institut für theatrale Zukunftsforschung‘ im Zimmertheater Tübingen und das Figurentheater der Theater Chemnitz. Ein Fokus seiner Arbeit ist ein Verständnis von Theater als Ort der Begegnung zwischen Publikum, Theaterschaffenden und Aufführungsort. Außerdem befasst er sich mit machtkritischen und partizipativen Ansprüchen an Probenprozesse. Zur Zeit arbeitet er als Regieassistenz am Jungen Landestheater Tübingen, wo er auch Bibliotheks- und Klassenzimmerstücke inszeniert.
Beata Anna Schmutz, Regisseurin, Kulturvermittlerin, Leiterin des Mannheimer Stadtensemble am Nationaltheater Mannheim







Mag. phil. Harald Volker Sommer ist regelmäßiger Dozent an der Theaterwerkstatt Heidelberg. Er ist Lehrbeauftragter am Institut für Theaterpädagogik der Hochschule Osnabrück/Standort Lingen, der Hochschule Augsburg und der Theaterakademie August Everding. Bis 2014 unterrichtete er Theaterpädagogik und Schauspiel an der Akademie der darstellenden Künste adk Ulm und leitete dort den Fachbereich Theaterpädagogik. Von 2014 bis 2017 Leitung des Theaterpädagogisches Zentrum Lingen. Er führt seit 2016 bei den Operncamps der Salzburger Festspiele Regie und ist Regisseur und Choreograph bei den Musicalwochen des Südtiroler Gesangsvereins in Bozen. Seine Schwerpunkte in der theaterpädagogischen Arbeit und Lehre sind Schauspielmethoden, chorisches Theater und Ästhetisches Forschen.
Christina Bauernfeind, freie Künstlerin, Kunstvermittlerin, Hochschuldozentin

Mag. phil. Harald Volker Sommer ist regelmäßiger Dozent an der Theaterwerkstatt Heidelberg. Er ist Lehrbeauftragter am Institut für Theaterpädagogik der Hochschule Osnabrück/Standort Lingen, der Hochschule Augsburg und der Theaterakademie August Everding. Bis 2014 unterrichtete er Theaterpädagogik und Schauspiel an der Akademie der darstellenden Künste adk Ulm und leitete dort den Fachbereich Theaterpädagogik. Von 2014 bis 2017 Leitung des Theaterpädagogisches Zentrum Lingen. Er führt seit 2016 bei den Operncamps der Salzburger Festspiele Regie und ist Regisseur und Choreograph bei den Musicalwochen des Südtiroler Gesangsvereins in Bozen. Seine Schwerpunkte in der theaterpädagogischen Arbeit und Lehre sind Schauspielmethoden, chorisches Theater und Ästhetisches Forschen.





ihre Tätigkeit als Tanz- und Theaterpädagogin aufnahm. Stationen waren auf der Bühne u. a. das Musical Theater Potsdamer Platz Berlin, die Freilichtspiele Tecklenburg sowie das Theater Heilbronn, als Theaterpädagogin das Westfälische Landestheater und das Theater Magdeburg. Derzeit ist sie an der Staatsoper München/ Staatsballett als Tanzpädagogin tätig, wo sie für die Campus-Abteilung Programme zur Ballettvermittlung für Kinder und Jugendliche gestaltet. Die spartenübergreifende Arbeit ist ihr ein besonderes Anliegen. Ihre Bühnenreifeprüfung in Tanz, Gesang und Schauspiel absolvierte sie in Hamburg, ihren Abschluss als Theaterpädagogin (BuT) an der Theaterwerkstatt Heidelberg und ihr Diplom als Waganowa-Ballettpädagogin bei Eva Steinbrecher in Stuttgart.

André Uelner arbeitet als Sänger, Schauspieler, Musiktheaterpädagoge und Chorleiter. Engegements führten ihn u.a. an das Staatstheater Wiesbaden,die internationalen Maifestspiele Wiesbaden, die Schlossfestspiele Heidelberg, die Connecticut Opera und die Kammeroper Schloss Rheinsberg. Ab 2008 musiktheaterpädagogische Arbeit am Theater Kaiserslautern, Stadt Ludwigshafen am Rhein in Kooperation mit dem städtischen Theater. 2015/16 Leiter des Kinder- und Jugendprogramms am Festspielhaus Baden-Baden. 2017-2019 stellvertretende Schulleitung der Theaterpädagogischen Akademie – Theaterwerkstatt Heidelberg. Seit 2019 Agent für Diversitätsentwicklung an der Dt. Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz.
per, dem Nationaltheater Mannheim sowie im Basler Kammerorchester sowie in weiteren Sinfonie- und Opernorchestern. Er wirkte bei der Uraufführung von Fredrik Zellers „Krabat“ in Mannheim mit sowie als Dozent bei verschiedenen Musikvermittlungsformaten mit. Mit der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz führte er in China Fritz Langs „Metropolis“ mit live-Filmmusik
unter der künstlerischen Leitung von Frank Strobel auf. Im Schicht-En Ensemble brachte er das
Ballet Mécanique“ von Georg Antheil im Basler Tinguely Museum zur Aufführung.
Johannes Gaudet
Bereits während und nach seinen Studien arbeitete er in musikvermittelnden und dramaturgischen Funktionen, als Schlagzeuger, Instrumentaldarsteller und musikalischer Leiter u. a. für das Stadttheater Freiburg. Nach dem Abschluss seines zweiten Staatsexamens am Seminar Freiburg trat er 2012 die Stelle als Musiktheaterdramaturg und -pädagoge am Nationaltheater Mannheim an. Zur Spielzeit 2018/19 ist Johannes Gaudet als Musiktheaterdramaturg und -pädagoge am Staatstheater Mainz tätig.

erlangte internationale Anerkennung als Schöpfer von Soundpainting. Er arbeitet mit zeitgenössischen Orchestern, Tanzkompanien, Theaterensembles und multidisziplinären Gruppen in den USA, Europa und Südamerika. Thompson unter- richtete u.a. am Pariser Konservatorium, der Grieg Akademie, Bergen, der Eastman School of Music, der University of California, der New York University. Er wurde mehrfach ausgezeichnet, u.a vom Premis FAD Sebastià Gasch d’Arts Parateatrals, dem National Endowment for the Arts, Meet the Composer, the Mary Flagler Cary Charitable Trust, ASCAP, Rockefeller Foundation.
ist seit 2010 Mitarbeiter der Semperoper Jungen Szene. Unter seiner Verantwortung entstand die musiktheaterpädagogische Abteilung der Jungen Szene. Neben Opernworkshops und Projekten in Schulen zu allen Stücken des Spielplans der Sächsischen Staatsoper hat er unterschiedliche Projektformate für Schulen und für Kinder und Jugendliche im Freizeitbereich konzipiert und durchgeführt.










